Herausgeber:
Liechtensteinisches Urkundenbuch I. Teil
Bandzählung:
3
Erscheinungsjahr:
1975
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000034814/287/
— 288 — Chur von Montfort gebrüder . kündin vnd vergehin offenlich / an disem brief . als vnser Vatter Graf Rudolf von Montfort1 herr ze V e 11 k i 1 c h , den Altar vnd Capplan / versorget hat mit den almüsen als hie vorbeschaiden ist an wingelt waissengelt, vnd phen- ninggelt / das ist vnser güer wille . Vnd vergehin das wir dis gelt bi vnsern Eren vnd Trüwen . nah vnsers Vatters / . Tod nüt minren , Su- men , noh abnemen söllind noh vnser erben an alle geuärd . Vnd das dis alles , Vest / vnd stat eweklich belibi . des ze Vrkünd henkint wir alle dri herren Graf Rudolf von Montfort1 herr / ze Veit- ki Ich, vnd sin Süne Graf Vi rieh 
2 vnd Graf Rudolf3 Tüm- probst ze C h ü r vnserü Jnsigel an disen / brief . Der ze Veltkilch geben ward . do man zalt von Cristes gebürt drüzehen hundert iar, vnd drü /vnd Sehtzig Jar an sant Erasmes tag in dem Maigen — Übersetzung Ich Graf Rudolf von, Montfort1, Herr zu Feidkirch künde und bekenne mit dieser Urkunde, allen denen die sie ansehen oder hören lesen, dass ich gesund an Leib und Sinn, mit guter, frei- williger Überlegung nach Rat meiner Verwandten und Erben und nach Rät meiner Söhne, Graf Ulrichs2 und Graf Rudolfs3 Dompropsts zu Chur, allein wegen Gott und wegen meines Seelen- heiles und wegen meines seligen Vaters, meiner seligen Mutter, meiner seligen Frau und aller meiner seligen Vordem Seelenheil habe ge- widmet, überwiesen und gegeben an den Altar, den ich gestiftet und errichtet habe und unter dem meine Vorfahren ruhen4 in S t. Niko- laus Kirchen zu Feldkirch mit dem-Zins an Wein, an Weizen und auch' an Pfenningen, wie hiernach bestimmt ist, und zwar so, dass denselben Zins jährlich Herr H e i n r i ch von Ems, der heut- zutage mein Kaplan ist desselben Altars, und welcher Priester her- nach Kaplan desselben Altars wird, einnehmen,' brauchen und ge- messen soll als frommes Almosen, wegen meines und der Obgedachten Seelenheil. Zum ersten vier Saum Weinzins Feldkircher Mass, die ich habe aus V a i s s 1 i s 
5 Weingarten zu Vaduz und zwölf Scheffel Weizenzins Feldkircher Masses und auch zwölf Schilling Pfennig Zins Konstanzer Münze aus meinem Hof zu Levis8 und auch zweieinhalb Pfund und sieben Schilling Pfennig Zins Konstanzer Münze aus dem Hofe zu Hofen7, genannt
        

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