Herausgeber:
Liechtensteinisches Urkundenbuch I. Teil
Bandzählung:
3
Erscheinungsjahr:
1975
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000034814/263/
— 264 — alten Amman zu Schellenberg, das mit diesem rechtlich sein Gemeinbesitz war, und hat das gekauft um neuneinhalb Pfund' Pfen- nige Konstanzer Münze; das ist mein guter Wille und ist geschehen mit meinem Einverständnis und mit meinem guten Willen und meiner Zustimmung und ich gib ihm darüber' diese Urkunde, besiegelt mit meinem Siegel zur Bezeugung der Wahrheit aller dieser Punkte; die ist gegeben zu F e 1 d k i r c h an St. Agathentag, da- man von Gottes Geburt zählte dreizehnhundert Jahre, danach im neunzehnten Jahre. Original im Landesregierungsarchiv Innsbruck n. 9027. — Pergament 7,2 cm lang X 16,8, links 8,6 cm lang, da ein 13,4 cm langer ^Streifen rechts unten zur Befestigung des Siegels losgeschnitten und durchgezogen, jedoch abgerissen. Siegel fehlt. — Rückseite: «Maquart (!) von 
schellenberg» (14,: Jahrh.}; «ain Willbrief ains kaufs p. 
han» (16. Jahrh.);..«sunst pth» (17. Jahrh.). Regest: Ritter, Liechtensteinische, Urkunden im Landesregierungsarchiv in Innsbruck, Jahrbuch d. Hist. Vereins f. d. F. Liechtenstein 1936, S. 86. Er w ahnt: Büchel, Ergänzungen z. Geschichte d. Herren v. Schellen- berg, Jahrbuch d. Hist. Vereins f. d. F. Liechtenstein. 1909, S. 30. a Die als Interpunktion verwendeten kurzen schiefen Striche wurden, als Beistriche wiedergegeben. 1 Über Marquard von Schellenberg, den Verkäufer, der Herrschaft Schellenberg 1317 vergl. Büchels, oben angegebene Abhandlung. 2 Feldkircher Familie mit Besitz in Liechtenstein, daher der Flurname Hahnenbünt in Eschen' (Ospelt, Sammlung liechtensteinischer Orts- u. Flurnamen, Jahrbuch, d. Hist. Vereins f. d. F.-Liechtenstein 1911, . • S. 51). • 143. ' Wasserburg, 1320 Mai 25. «E g 1 o 1 f vnd' Marqua.it gebrüder Ritter vnde Pantlyon von Schellemberc»1 setzen dem W e r nh e r von' Nidegge- und seinen Erben den Zehent zu Kislegg3 um 40 Mark Silbers, Konstanzer Gewichtes, die sie ihm schuldig sind, zu einem Pfände. Als Bürgen geben sie die Ritter Heinrich von Röt.emberg*, Johann von Trauchburg5 und Ulrich von Ramschwa g1'.
        

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