Herausgeber:
Liechtensteinisches Urkundenbuch I. Teil
Bandzählung:
3
Erscheinungsjahr:
1975
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000034814/255/
— 256 — «k. k. Steueramt». 
— Pergament 18,7 cm lang X 25,2, Plica 1,6 cm, nicht durchlaufend, links fehlen 5 cm. — Siegel (Bischof v. Chur) ganz rechts an Pergamentstreifen hängend, länglich, gelb, bis auf das Mittelstück beiderseits abgebrochen, thronender Bischof in Pontifikalgewand, mit Stab in rechter Hand; Umschrift fehlt völlig. Kein zweites Siegel. — Rückseite: grosses «H», Aufschrift wie auf der Umhüllung (17. Jahrh.); fast unleserlich: « .. pro Bendura 
ecclesia» (14. Jahrh.); « ... No. 
2» (15. Jahrh.); ,«S. Bender . (?)» (17. Jahrh.). No. 5 in altem Papier mit der'Aufschrift: «Traditio et Divisio Decemarum Benedurensium anno 
1225» (19. Jahrh.); rot «5», mit Bleistift «2394», «F. Preier(?)», «Einredbeil. No. 
79» (19. Jahrh.); Innenseite: Anschrift: «An Be- zirksdirektion in 
Feldkirch» mit Stempel von Bregenz 56 11. F. — Pergament 24,5 cm lang X 19,4 breit, Plica 2,2 cm. — Siegel: 1. (Bischof v. Chur) an Pergamentstreifen eingehängt, länglich, stark beschädigtes Bruchstück, fetzt 4 cm lang X 2,5, gelb, thronender Bischof, Umschriftrest: S C..(CV?). 2. (Konvent St. Luzi) kleiner gelber Siegelrest mit undeutlicher Gestalt, Um- schriftreste fehlen: —.Rückseite: grosses «H» 
«N3», darüber: «Translatio Et Diyisio Decimarum Benedurensium inter Monasterium S. Lucii et Plebanum ibidem . Exprimatur etiam Species Singularum Decimarum Ao . 1225». (17. Jahrh.). Buchstabenform und Zeichensetzung in beiden Stücken weilgehend gleich. Sie sind nach Perret (Urkundenbuch d.- südl. Teile d. Kantons St. Gallen, S. 253) von der gleichen Hand geschrieben, wie die Urkunde von 1232 Juni 10 im Bischöflichen Archiv in Chur, abgedruckt im Bündner Urkundenbuch II n. 701. Wie Thommen (Urkunden z. Schweizer Geschichte aus österr. Archiven n. 42, Anmerkung) angibt, sind die Abweichungen zwischen beiden Stücken derart, dass'man No. 7 als Vorlage von No. 5 betrachten kann. Druck: Thommen, Urkunden z. Schweizer Geschichte aus österr. Ar- chiven I, n. 42; Bündner Urkundenbuch II, S. 141 n. 646; Perret, Urkunden- buch d. südl. Teile d. Kantons St. Gallen I, S. 253 n. 327 (1953). Regest: Büchel, Regesten v. Schellenberg 7, Jahrbuch d. Hist. Vereins f. d. F. Liechtenstein 1901, S. 181; Helbok, Regesten von Vbg. u. Liechtenstein n. 360; Ritter, Liechtensteinische Urkunden im Landesregierungsarchiv Inns- bruck, Jahrbuch d. Hist. Vereins f. d. F. Liechtenstein 1936, S. 85. Bedeutung: Die fortdauernde Wirksamkeit dieser Abmachung geht aus der Urkunde im RuggeÜer Gemeindearchiv von 1686, Januar 10 hervor, wonach sich die Gemeinden 'Ruggell, Schellenberg, Bendern und Gamprin mit St. Luzi, als Inhaber der Pfarrei Bendern wegen des Kleinzehents ver- glichen, wobei der «Fundationsbrief der Pfarrei vom Jahre 
1225» als Grund- lage genommen wurde. (Vergl. Schädler, Regesten z. d. Urkunden d: liechten- steinischen Gemeindearchive u. Alpgenossenschaften, Jahrbuch d. Hist. Vereins f. d. F. Liechtenstein 1908, S. 142).
        

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