Herausgeber:
Liechtensteinisches Urkundenbuch I. Teil
Bandzählung:
3
Erscheinungsjahr:
1975
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000034814/19/
— 20 — von Lauterach4, Rieden37, Bregenz, Stade38, in der Reute39, Celle40, Kennelbach41, Ach42, Wolfurt43, Berg44, Staig21, Rickenbach45, Schwarz- ach40, Knie47, Stieglingen48, Dornbirn, Sulz25, im' Walgau, Schlins27. Rankweil20, Vaduz, Sargans, Diepoldsau23, Altach24, Höchst20, Fussach49, Hard50, zu Dorf51, Gaissbirn52, Hatzgenau53, Langenegg54, Riefensberg55, Hittisau50, Krumbach57, ob Küchen58, an dem Feld59, Sulzberg00, Lingenau1, Andelsbuch2, Unterbezegg61, Krähenberg02, in dem Moos62, Haesbach63, Heidegg04, Bersbuch05, zum Bühel00, zum Buchen67, an dem Fahl68, Hirschau09, Bezau70, Stangenach71, Steinbuch72, Niederstaufen5, Primisweiler6, Grünenbach7, Röthenbach8, Isenhersriet32, Ebratshofen30, Tüfingen33, Siggingen31, Ruschweiler34, Bonlanden30, Opfingen9, Sigmaringendorf10 gewöhnlich benannt. Die Fischereinutzung, die ihr habt im See, der Bodensee heisst und im Flusse, der Bregenz genannt wird. Die Mühlen, die ihr habt an den Orten die Klaus12, an dem Augiessen73, zur Blatten an der Bregenz74, bei Dorf75, Kennelbach41, Teilenmoos76, unter Staufen77, bei Binnrot78, zu Lingenau in dem Tobel79, Rickenbach45 und zu Andelsbuch2 genannt werden, mit Böden, Wiesen, Weingärten, Wäldern, Nutzungen und Weiden, in Holz und Feld, in Wässern und Mühlen, in Wegen und Steigen und allen andern ihren Freiheiten und Freiungen. Sehr wohl auch von euren Neubrüchen, die ihr mit eigenen Händen oder Kosten bebaut, von denen bis jetzt niemand etwas bezogen hat oder der Gras- nahrung eures Viehs möge keiner es wagen, von euch Zehenten ein- zutreiben oder abzunötigen. Es sei euch gestattet, freie und freigespro- chene geistliche und weltliche Personen, die das Leben ausserhalb des Klosters fliehen, zum Ergreifen des Mönchslebens aufzunehmen und sie ohne einen Widerspruch zu behalten. Wir verbieten überdies, dass einer eurer Brüder nach in eurem Kloster abgelegter Profess das Recht haben soll, ohne Erlaubnis seines Abtes von dort auszutreten, es sei denn zum Eintritt in einen strengeren Orden; niemand wage es aber den Austretenden ohne das übliche schriftliche Einverständnis von eurer Seite zu behalten. Wenn aber allgemeines Interdikt im Lande vorfallen würde, sei euch, falls ihr nicht selbst Anlass zum Interdikt gegeben, gestattet, bei verschlossenen Türen unter Ausschluss der Ex- kommunizierten und mit Interdikt Belegten ohne Glockengeläute mit leiser Stimme den Gottesdienst zu halten. Chrisma, das heilige Öl, die Weihung der Altäre und Kirchen, die Einsetzung der Geistlichen, die für ein geistliches Amt zu bestellen sind, mögt ihr vom Diözesan-
        

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