Liederabend mit W. Aichinger 
Es muss vorbehaltlos anerkannt werden, 
dass die Liechtensteinische Konzert- 
gemeinde während der kurzen Dauer 
ihres Bestehens unseren Musikfreunden 
bereits die Bekanntschaft mit einer 
Anzahl erstklassiger Interpreten vermittelt 
hat. Erstmals nun stand in der Reihe ihrer 
Abonnementskonzerte auch ein Lieder- 
abend, in welchem uns der aus Wien 
kommende Bariton Wolfgang Aichinger 
vorgestellt wurde... 
Mit Spannung erwartet wurde nach der 
Pause die Wiedergabe der vier Lieder von 
Rudolf Schädler, die, mindestens für 
unser Land, eine Uraufführung bedeutete. 
Schädler, im Liedschaffen der Spätroman- 
tik verankert, versucht die Textausdeutung 
mit den Klangmitteln der Gegenwart, 
ohne unbedingt «modern» wirken zu wol- 
len. Stimmungen zu schildern, wie etwa 
in den beiden Liedern «Nachtwache» 
Das Hoh — olen Hangs fern. 
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
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F*RSTENTUM LIECHTEN? 
  
  
  
  
(Text von Edwin Nutt) und «Um Mitter- 
nacht» (Dichter unbekannt), ist ihm gege- 
ben; in Reinicks «Das Huhn und der 
Karpfen» versteht er auch, zum Ergótzen 
des Publikums, das Geschehen in der 
Meierei lautmalerisch darzustellen. Weni- 
ger liegt ihm, den im Lied «Wilde Rosen» 
von Hermann Löns angestrebten Volkston 
zu treffen. Trotzdem: Der Erfolg war ver- 
dient, und der Beifall, den der Komponist 
auf dem Podium stehend entgegenneh- 
men durfte, zeigte, dass er im Publikum 
dank seinem hervorragenden Interpreten 
jenes Echo gefunden hatte, das jeder 
Kunstschaffende für sein Wirken benó- 
tigt... 
Liechtensteiner Vaterland, 18. Oktober 1967 
  
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