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Das Kuckuckslied 
Ich werf meine Schuhe hinter mich 
So weit es eben geht; 
Kuckuck, Kuckuck, sage mir, 
Wohin der Wind mich weht? 
Der Wind der weht wohl her und hin, 
Der Wind hat keinen Schick; 
Der Wind der weht wohl kreuz und quer, 
Weht dich durch dünn und dick. 
Und weht er mich durch dünn und dick, 
Das ist mir einerlei; 
Die beste Zeit die ist dahin, 
Zum Teufel ist mein Mai. 
Und ist dein Mai zum Teufel hin, 
Jedwedes Jahr es mait; 
Such dir nur einen frischen Schatz, 
Es ist noch immer Zeit. 
Was hilft mir denn ein frischer Schatz, 
Hab ja kein eigen Nest; 
Der Wind der hat es fortgeweht 
Bis auf den letzten Rest. 
Was brauchst du denn ein eigen Nest, 
Es geht auch ohne das; 
Lieb du nur wie der Kuckuck liebt, 
In Laub und grünem Gras. 
Hermann Lóns 
  
 
        

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