Armut, Kriege und Notzeiten 
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Rheinüberschwemmung 1927 
1834 in gleicher Weise über die Talsohle links und rechts, 
1839 noch einmal unterhalb Gamprin, 
1846 unterhalb Triesen (28. Juni), wobei die ganze Ebene bis Mauren 
und Eschen unter Wasser stand. 
1853 brach der Rhein nochmals unter Triesen ein und 
1860 auf der gegenüberliegenden Schweizerseite. 
1868 brachte der 28. September ein ausserordentlich hohes Hochwasser 
mit Einbrüchen nacheinander auf der Schweizerseite und unter Balzers, 
ob Triesen, konnte aber im Heilos aufgehalten und wieder ins alte Bett 
geleitet werden, wahrend er in Ruggell neuerlich ausbrach. 
1888 brach der Geleitdamm bei Triesen, wodurch die Ebene bis Bendern 
auf einige Tage unter Wasser gesetzt wurde (11. Sepember). 
Am 25. September 1927 brach als Folge der zu nieder liegenden 
Eisenbahnbrücke Schaan-Buchs der Rhein in Schaan ein und setzte bis 
in den Winter hinein das ganze Schaaner Riet und die Ebene bei Ruggell 
unter Wasser, wobei er verheerenden Schaden anrichtete. 
Von da an blieb unser Land von Rheineinbrüchen verschont. 
Rheineinbrüche brachten nicht nur grosse Schäden an Wies- und 
Ackerland, an Feldfrüchten, Strassen etc., das Verdrängen der Wasser in 
das alte Bett verschlang viel Holz, mit dem man die Schupfwuhre, die 
Wuhrkôpfe und Streichwuhre bildete. Es standen keine Maschinen zur 
Verfügung. Alles musste mühselig von Hand erarbeitet, Steine und Holz 
mit Ochsen- und Pferdegespann herangeführt werden. . 
Der Rhein war wirklich die grösste Landesnot in alter Zeit. 
 
        

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