Staats- und Gemeindehaushalt, Steuern, Masse, Geld, Zoll 
760 
kr., 1 Laib Brot 12 kr., 1 Pfund Hanf 3 kr., 1 Pfund Flachs 24-32 kr., 1 
Viertel Eicheln 24-30 kr., 1 Viertel (8 Mass) Weinmost 32 kr., 1 Zeine 
Kabis 30 kr., 1 Ei 2 Pfennige = % Kreuzer, 1 Pfund Rindfleisch 4 kr., 1 
Pfund Rheinlanken 10 kr., 100 Stickel 1 fl. 15 kr., 100 Scheume 1 fl. 40 
kr., 3 Stück eichene Bretter 30 kr., 1 Büschel Bast 6 kr., 1 Kälble 1 fl. 30 
kr., 1 Spansäuli 45 kr., 1 Kuh 3 fl., 1 Pferd 1 fl., 1 Schäfchen 48 kr., für 
eine Eiche 3 fl. 15 kr., für ein altes Rosskummet 20 kr., eine alte Habkette 
20 kr., für eine Gans 20 kr., 1 Henne 12 kr., 1 zinnenes Lavoir 4 fl. 30 kr., 
1 Sensenworb 5 kr, 1 Schmalzkübel 30 kr., 1 Elle Barchent 32 kr., 1 
Lärche 1 fl., 1 Fôhre 40 kr. 
In einer Erbteilung 1733 begegnen wir nachstehenden Bewertun- 
gen: 
1 junge Kuh 22 @. 
1 einjähriges Füllen 12 fl. 
1 Bock und 2 Geisslein 1 fl. + 30 kr 
1 junges Kalb 3 fl. + 30 kr. 
Bei der Aufnahme der Kriegserlittenheiten finden wir 1799 fol- 
gende Viehschätzungen vor: 
1 Kuh 50 fl 
1 Ochs 704. 
1 Stier 331 
Schweine 20-40 fl. 
Schaf 2-3 fl. 
1850 galt eine schöne Milchkuh 100 fl. 
1900-1912 eine solche 500-800 Kronen ebenso ein Ochse 500- 
800 Kronen. 
Die Viehpreise entwickelten sich für eine Kuh: 
  
Liechtenstein: Schweiz: 
1815 132-220 fl. 
1840 200-250 Franken 
1890 134 fl. 
1900 142 fl. 450-700 Franken 
1915 1038 Kronen 500-2000 Franken 
1984 4570 Franken 4570 Franken 
Die Viehpreise in Liechtenstein (und in Vorarlberg) waren im 19. 
Jahrhundert wesentlich niedriger als in den benachbarten Kantonen St. 
Gallen oder Graubünden. Die Liechtensteiner versuchten daher ihr 
Vieh móglichst nach der Schweiz zu verkaufen. 
Bodenpreise 
Bodenpreise sind deshalb schwer zu vergleichen, weil vor Einfüh- 
ren des Grundbuches 1809 Private wohl selten Käufe schriftlich beur- 
kunden liessen. Wir kennen daher aus der früheren Zeit praktisch nur 
 
        

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