Staats- und Gemeindehaushalt, Steuern, Masse, Geld, Zoll 
Das 1923 geschaffene neue Steuerrecht überlässt wie früher Ver- 
anlagung und Einzug der Steuern weitgehend Gemeinden (unter Kon- 
trolle des Staates). 
Das geltende Recht ist nicht Gegenstand dieser Arbeit. Es soll 
deshalb lediglich mit der Wiedergabe einiger Zahlen auf die Entwick- 
lung der Steuererträgnisse für Triesen verwiesen werden. 
Die wichtigsten Steuereinnahmen der Gemeinde Triesen waren: 
Zuschlag zur Landessteuer 200 %: 1913 12000 Kronen 
1923 16000 Franken 
1930 16000 Franken 
1940 28000 Franken 
1950 97000 Franken 
1960 260000 Franken 
1970 800000 Franken 
1980 2632000 Franken 
1984 3910000 Franken 
Grundstückgewinnsteuer (7-Anteil) 1970 117000 Franken 
1980 282000 Franken 
1984 345000 Franken 
tätige Gesellschaften 
(^ Gemeindeanteil) 1970 114000 Franken 
1980 250000 Franken 
1984 252000 Franken 
Gesellschaftssteueranteil: 1923 1 880 Franken 
1927 8377 Franken 
1930 15000 Franken 
1940 7000 Franken 
1950 14000 Franken 
1960 107000 Franken 
Finanzausgleich vom Lande 
(Anteil an Gesellschaftssteuern) 1970 — 1 487 000 Franken 
1980 2 3097000 Franken 
1984 — 3464000 Franken 
Wohnbevólkerung in Triesen: 
1584 = 281 1921 = 1102 1960 = 1789 
1812 = 612 1940 = 1185 1980 = 2970 
1911 = 1099 
In den steuerschwachen Zeiten bis in die 1950er Jahre bekamen 
die Gemeinden aus den sog. Finanzeinbürgerungen Zuschüsse. Triesen 
erhielt von 1930-1953 666 400.-- Finbürgerungstaxen, während 
finanzstarke Gemeinden bei Neueinbürgerungen kaum berücksichtigt 
wurden. 
Die Landessteuereinheit beträgt nach den Gesetzen von 1923 und 
1961 2% vom Erwerb und 1960 vom Vermögen. Sie wurde bis 1955 
jedoch nur mit einem Ansatz von Y:%o vom Vermögen und 1% vom 
Er werb, später mit 0,7 %o vom Vermôgen und 1,496 vom Erwe erb erho- 
ben, ab 1986 auf 0,6 Chavon Vermögen und 1,2 % vom Erwerb herabge- 
setzt, jedoch die Progression auf 325 Prozente angehoben. (Die 
DI sind berechtigt, 25096 Zuschlag zur Landesster uer zu erhe- 
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