Alpen und Heuberg 
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treibern und der Gemeinde gegen Lohn vergeben oder - wie in Lawena 
seit 1975 - bezahltem Personal übergeben. Die Alppflichttage gehóren 
der Vergangenheit an. Und das mit Recht! Denn diese Pflichttage brach- 
ten der Alpe wenig Nutzen, es wurde wenig produktiv gearbeitet. 
Berechnet man für Lawena und Valüna für den Hin- und Rückweg 5-6 
Stunden, so verblieb für die Tagesarbeit meistens wenig Interesse mehr 
bestehen. Seit Jahren hat sich auch in Triesen der Brauch ergeben, dass 
Freiwillige aus dem Dorfe (z.B. Schulklassen, Vereine) es übernehmen, 
unentgeltlich oder gegen Verpflegung solche Alppflegeleistungen zu 
erbringen. (Lawinenscháden beheben, aufräumen, Unkraut vertilgen, 
Steine zusammenlesen etc.) Es lohnt sich, die Alpweiden zu erhalten 
und die Ertráge des Weidlandes zu verbessern. 
Dorfordnung (Alpbenutzung) Vergleichsurkunde 
vom 20. September 1718 
Die Dorfordnung vom 20. September 1718 gibt uns Einblick 
auch in jene vom 1. Mai 1595. Die Teilung von 1595 betraf lediglich die 
Bewirtschaftung der Alpen, was daraus hervorgeht, dass Lawena den 
Oberdôrflern und Valüna den Unterdôrflern 
    

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