Bevölkerungsentwicklung 
5 5 
Viehstand nach der Aufnahm po ao 1815 
  
  
  
  
  
  
  
  
  
Namen der = v 2 y A S = = 
nal ES 3 9 "8 = LO 5 = 
Gemeinden = à 6 = 5 Ss 3 3 
Balzers 
sammt Mels 64 12 105 208 231 84 342 56 
Triesen 28 7 76 177 222 118 205 29 
Triesnerberg = - - 379 555  |276 175 44 
Vaduz oder | 
Liechtenstein 20 - 100 185 178 58 | 236 37 
Schaan 33 3 108 228 295 53 | 175 26 
Planken - 2 - 67 99 31 32 4 
Mauren 51 3 7 132 113 29 78 | 23 
Eschen | 
sammt 
Nendeln 88 4 5 166 192 37 48 52 
Gamprin 
sammt | 
Bendern 51 1 1 80 95 1 | 4 39 
Ruggell 80 1 = 143 | 135 | - 7 | 73 
Schellenberg 7 1 26 70 75 7 19 | 47 
Hauptsumma | 422 34 428 1835 [2190 694 1321 430 
  
  
  
  
  
  
Die Bevôlkerung des ganzen Landes setzte sich 1852 aus 7939 
Liechtensteinern und 223 Ausländern zusammen. 1911 betrug die Zahl 
der Liechtensteiner 9370, jene der Ausländer 1346. Im Jahre 1921 war die 
Zahl der Liechtensteiner auf 10569 angestiegen und jene der hier wohn- 
haften Ausländer auf 996 zurückgefallen (Grund: Schliessung von Tex- 
tilfabriken während und nach dem ersten Weltkriege mit teilweiser 
Abwanderung der dort beschäftigten Ausländer). Doch traf es 1947 auf 
10°658 hier wohnhafte Liechtensteiner bereits wieder als Folge der Öff- 
nung der Grenzen am Rhein, des Zollanschlussvertrages und der anstei- 
genden Industrie 2061 Ausländer (darunter damals schon 759 Schwei- 
zer). 
Die vorstehenden Zahlen zeigen uns deutlich, wie schwer die 
Weiterentwicklung und der Existenzkampf der Bevölkerung in alter 
Zeit war. Unser Land war arm, vom Rheine, den Rüfen und Feuerbrün- 
sten mit Föhn geplagt, von Truppendurchzügen heimgesucht etc. Ein- 
zig das Rodfuhrwerk brachte für wenige etwas Verdienst. Erst die auf- 
kommende Industrie und die Annahme von Saisonarbeitsstellen als 
Bauarbeiter in der Schweiz konnten die Einahmen des Landes verbes- 
sern und gestatteten das Verwuhren des Rheines, die Verbauung der 
Rüfen, den Ausbau des Verkehrsnetzes etc. Neues Kulturland wurde 
dem Rheine abgerungen und verbesserte die Ernährungsgrundlage. 
Deutlich sieht man in diesen Zahlen die Spuren «magerer Jahre». 
Zählte z.B. das ganze Land 1815 6177 Bewohner, so waren es 1818 noch 
deren 5495 (Hungerjahr 1817). Dass die Gesamtbevölkerung zwischen 
1847 mit 7604 Bewohnern und 1921 mit nur 8841 praktisch stagnierte, 
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