Herausgeber:
LGU Mitteilungen
Bandzählung:
55
Erscheinungsjahr:
2002
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000030015_55/11/
11Information 
Bannriet – ein Projekt entwickelt sich Das Eschner und Gampriner Bannriet zwischen Schaan und Bendern wird mehrheitlich land- wirtschaftlich genutzt. Es umfasst eine Gesamt- fläche von rund 70 Hektaren. Aus Sicht des Naturschutzes handelt es sich um ein Natur- vorranggebiet, da es trotz einem starken Rück- gang der vorkommenden Arten in den letzten 20 Jahren über einen vergleichsweise hohen Bestand an wertvollen Streueflächen verfügt. Seit 1999 wurde im Rahmen des Projektes «Exotische Stimmen im Bannriet» die Schaf- fung von weiteren ökologischen Ausgleichs- flächen angestrebt, um bedrohten Tier- und Pflanzenarten einen geeigneten Lebensraum zu bieten. Mittlerweile hat sich ein Mosaik aus intensiv genutzten Agrarflächen und naturna- hen Lebensräumen wie Wildblumenwiesen, Buntbrachen, Hecken und Teichen entwickelt. Insgesamt konnte der Anteil an ökologischen Ausgleichsflächen im Bannriet von rund 7 Hektaren auf knapp 12 Hektaren ausgedehnt werden. Der Jahresbericht 2001 zeigt für das Bannriet- projekt Erfolge auf. Als wichtige Indikatorarten wurden Brutvögel erfasst. Arten der roten Liste, zum Beispiel der Gartenbaumläufer und der Feldschwirl konnten festgestellt werden. Die angelegten Weiher besiedelten sich schnell, darunter auch Gelbbauchunken, die in einem Weiher bereits ablaichten. Das Bannriet ist für Heuschrecken wertvoll. 13 Arten, davon fünf der roten Liste, konnten festgestellt wer- den. Auf den Wildblumenwiesen und den Buntbrachen wird die Anzahl Pflanzenarten als Mass für den Artenreichtum erfasst. Zwischen 25 und 32 Arten konnten festgestellt werden. Damit gelten diese Bestände als artenreich. Von den Sympathieträgern und Leitarten des Pro- jekts – Weissstorch, Sumpfrohrsänger, Neuntö- ter, Laubfrosch, Zauneidechse, gemeine Sichel- schrecke, Mohn und Schwertlilie – konnten der Sumpfrohrsänger, der Mohn und die Schwertli- lie festgestellt werden. Noch nicht beobachtet werden konnten der Laubfrosch, die Zauneide- chse und die Gemeine Sichelschrecke sowie der Neuntöter.Verein 
für gesundheitsverträglichen Mobilfunk VGM (VGM) Ziel des VGM ist, die Interessen der Bewohner an einem gesundheitsverträglichen Mobilfunk zu vertreten. Die Aktivitäten beste- hen u.a. darin, die Öffentlichkeit auf die erwie- sene Gesundheitsschädigung von Mensch, Tier und Umwelt durch zu hohe Strahlenbelastung aufmerksam zu machen, wie z.B. mit den infor- mativen, regelmässig erscheinenden Bulletins, welche alle Interessierten auf dem Sekretariat des VGM oder per Email unentgeltlich bestellen können. Zudem werden Hilfestellungen, wie Einsprachen oder Klagen und Ratschläge gege- ben, Informationsversammlungen organisiert, die technische Entwicklung und der Ausbau des Antennennetzes beobachtet sowie mit anderen Interessengruppen wirksam zusammengearbei- tet. Auskünfte – auch betr. Mitgliedschaft – erteilt das Sekretariat des VGM, Werdenbergerweg 11, 9490 Vaduz; Tel. 232 55 66, Fax 232 44 80, E-Mail: info@telefonie.li Energie – wer verbraucht wie viel? Weltweite Vergleiche des Energie-Verbrauches und des CO2-Ausstosses zeigen Unterschiede innerhalb der industrialisierten Länder und riesi- ge Differenzen zwischen den sogenannten Ent- wicklungsländern zu den industrialisierten Län- dern. Die Vergleiche zeigen auch auf, dass unser Verbrauch eine untragbare Grösse erreicht hat. Ziel einer nachhaltigen Gesell- schaft wäre die 2000-Watt-Gesellschaft, in Westeuropa sind wir zur Zeit bei einer 6300- Watt-Gesellschaft. Wie ihre persönliche Bilanz aussieht können sie auf der Website www.novatlantis.ch berechnen und herausfin- den, wo sich Energie einsparen liesse. 05 
10 
15 
20 
25 
30in 
kW pro Person in 10 Mia. Joule pro Person und Jahr CO2-Emmissionen (Tonnen CO2 pro Person und Jahr)   
Energieverbrauch und Emissionen im Vergleich der Länder kW/10 
Mia. 
Joule/TonnenCHWesteuropaUSAAfrikaLateinamerikaIndienChinaWelt 
Umwelt LiechtensteinInformationen www.telefonie.li
        

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