Herausgeber:
LGU Mitteilungen
Bandzählung:
52
Erscheinungsjahr:
2001
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000030015_52/8/
8Referat...undsiewirkendoch! 
ZusammenfassungderVeranstaltung«Biolo- gischeWirkungenvonMobilfunkstrahlen». ReferentLebrechtvonKlitzing PhysikalischeGrundlagenund FestlegungderGrenzwerte DerReferentLebrechtvonKlitzingzeigtein seinemReferatzuerstdiephysikalischen Grundlagenauf.EinwichtigerAspektwurde dabeideutlich:DieelektromagnetischeStrah- lungistnichtsichtbar.DaherwirddieWahr- nehmungundZuordnungeinerBelastungoder Schädigungsehrvielschwieriger. InderNIS-Verordnungsinddieaktuellen Grenzwertefestgehalten.Siewurdenfolgen-dermassenfestgelegt:IneinemtotenSystem 
(z.B.einemStücktotemMuskel)wurdemit TemperatursondendieErwärmungbeiBelas- tungmitelektromagnetischerStrahlunggemes- sen.DieaktuellenGrenzwertewurdenaus diesenResultatenermittelt.Zielwares,einen Wertzuerhalten,beidemdieErwärmungklei- nerodergleich0.5°Cinnerhalbvon6Minuten ist.Klitzingwiesdaraufhin,dassderZeitfaktor von6Minuteneinevölligwillkürlichgewählte Zahlist. DieArtderStrahlenbelastung NeueErkenntnissekönnennachweisen,dass dieProblematikfürdasbiologischeSystem nichtinderBelastungmitStrahlungalssol- cherliegt,sonderndieArtderSignalevon grössterBedeutungist.DaszurZeitangewen- deteGSM-VerfahrenbenutztdasZeitschlitz- verfahrenzurÜbertragungderInformation. Dabeiwerden«kleinePakete»vonInforma- tiongesendet.DasheissteswirdeineInfor- mationgesendet–dieStrahlungwirdemittiert –dannfindetwiedereinePausestatt–es wirdkeineStrahlungemittiert.Diesführtzu grossenSignaländerungeninnerhalbvonMilli- sekunden.AufgrosseSignaländerunginner- halbvonMillisekundenreagierenbiologische Systeme. Ablaufdergesundheitlichen Beeinträchtigungen DertypischeAblaufdergesundheitlichen BeeinträchtigungenaufgrundvonMobilfunk- strahlunginderNähevonBasisstationenzeigt diefolgendeAbbildung. 
Grenzwertewerdenimmerdannfestgelegt,wenneineEmission fürLebewesenschädlichseinkann.DieFestlegungerfolgtauf- grundwissenschaftlicherKriterien.ImFalledesMobilfunksund derverursachtenStrahlungsinddieseForschungsergebnissesehr widersprüchlich,vieleMenschenspürendieBelastungderStrah- lungalsdiffuseSymptome.Siewerdenjedochnichternst genommenundderEntscheidüberdieGrenzwertewirdzueiner politischenund/oderwirtschaftlichenEntscheidung.DieLGU undderVGM(VereinfürgesundheitsverträglichenMobilfunk) wehrensichgegendiezuhohenGrenzwerteunddieEntscheide, dieaufGrundpolitischerundwirtschaftlicherInteressenzu- standekommen.AnfangMaiwareinausgewiesenerFachmann eingeladen,umüberdiebiologischenWirkungenderMobilfunk- strahlenzureferieren.SeineAussagenliessenkeineFragen offen:DiehochfrequentepulsmodelierteStrahlungwirktauf biologischeSysteme.ProblematischistdieBeweisführung,da jederOrganismuseinIndividuummitindividuellenReaktionen undSymptomenist.JedesIndividuumreagiertandersaufdie Belastung.Schlaflosigkeit Konzentrationsstšrungen KopfschmerzenOhrensausen 
Atemnot / ArrhytmienReduzierte 
periphere Sauerstoffversorgung durch nicht vollstŠndig ausgebildete rote Blutkšrperchen è Vorstufe ernsthafter Erkrankungen WochenMonate  Jahr 
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Darstellung des Ablaufs einer gesundheitlichen Beeinträchtigung durch Mobilfunkstrahlung
        

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