Herausgeber:
LGU Mitteilungen
Bandzählung:
52
Erscheinungsjahr:
2001
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000030015_52/5/
5Einblick 
Mobilitätsmanagement–ein wichtigerSchrittzurLösung derVerkehrsprobleme EinBeitragdesVerkehrs-ClubsLiechtenstein(VCL) DasVerkehrsproblemmussanseiner Wurzelgepacktwerden–beiderVer- meidungvonVerkehr.Mobilitätsmana- gementhatdieszumZiel.Esistein Lösungsansatz,dervonallenBeteiligten getragenwird,umeinenTeilderVer- kehrsbelastungabzubauen. DiemeistenArbeitgebernehmendieUmwelt- belastungdurchdenArbeitswegihrerMitarbei- tendennichtwahr.DiesobwohldieArbeitswege beieinemtypischenIndustrieunternehmen20 bis30%desGesamtenergieverbrauchsausma- chen!SieverdrängenauchdiehohenKosten fürArbeitgeber,MitarbeitendeundGesell- schaft,diedurchdieWahldesAutosfürden Arbeitswegentstehen. MobilitätsmanagementinBetriebund Verwaltung VerkehrssystemundStrassenraumgestaltung sindaufdasAutoausgelegt.Deshalbistesfür diemeistendeutlichwenigerattraktiv,den ArbeitswegzuFuss,perFahrradodermitdem öffentlichenVerkehrzurückzulegenalsmitdem Auto.HierkönnenArbeitgeberinZusammenar- beitmitBehördenregulierendeinwirken.Zielist, einKlimadesSich-Selbst-Bewegen-Wollensund desvernünftigenAuto-Einsatzeszuschaffen. DankMobilitätsmanagementistdieUnaxisBal- zersAGmitdemclub.unaxis.mobilaufgutem Weg,imUnternehmeneinneuesMobilitäts- klimazuschaffen.DieskannalsMusterbeispiel imLanddienen,ebensowiedasMobilitäts- managementderFranzHaslerAG. ElementedesMobilitätsmanagements 1.EineMobilitätserhebungdientderErfas- sungderArbeitswegeundTransportmittelder Mitarbeitenden.SiedientweiterderSensibili- sierungfüreineüberlegteVerkehrsmittelwahl fürdenArbeitsweg.InderheutigenUnaxis BalzersAGwurden1997,inderheutigen INFICONAGzusätzlich1999Mobilitätserhe- bungendurchgeführt. 2.VerbesserungenfürZufussgehende– sichereFussgängerquerungen,umwegfreieFusswege–kannderArbeitgeberinZusam- 
menarbeitmitdenBehördenerreichen. 3.VerbesserungenfürRadfahrendebedeuten imBetriebeingangsnahe,überdachteRadstän- der,UmkleideräumemitDuschen,kostenlose VeloreparaturtageundFirmenfahrräder.In ZusammenarbeitmitdenBehördenwerden sichereunddirekteRadwegerealisiert. 4.DieFinanzierungvonzusätzlichenKursen desöffentlichenVerkehrsmorgens,mittags undabendsermöglicheneinergrösserenZahl vonMitarbeitenden,denöffentlichenVerkehr fürdenArbeitswegzunutzen.Unaxisüber- nimmtmitdem«Taktolino»eineVorreiterrolle imSeeztalundRheintalmitdenEckpunkten Walenstadt,ViltersundBuchs. 5.DankeinemReservationssystemkönnensich Fahrgemeinschaftenselbstorganisieren.Ein finanziellerBeitragproPersonenkilometerMit- fahrendeisteinweitererAnreiz. 6.DerersteSchrittderParkplatzbewirt- schaftungistdieschrittweiseBegrenzung derParkplätzeauf40%derMitarbeitenden. MitdemeingespartenGeldkönnenMassnah- mengemässdenElementen2bis5mitfinan- ziertwerden.ZueinerechtenParkplatzbewirt- schaftunggehörtdieErhebungeinerGebühr. GewinnfürAlle WenigerAutosfürdenArbeitswegbedeuten fürdenArbeitgeberKosteneinsparungenbei denParkplätzenundgesünderesPersonal,für dieMitarbeitendeneinenkostengünstigeren undgesünderenArbeitswegundfürdieGesell- schaftwenigerUmweltbelastungundeinSchritt inRichtungeinernachhaltigenEntwicklung. 0 
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80ZuFuss/VeloKollektiver VerkehrAuto/MotorradStudie 
Besch 99 Unaxis Balzers AG FranzHaslerAG VCL-Minimalziel 
Wahl des Verkehrsmittels zumArbeitsplatz inFLVCL 
(%)DiegrossenUnter- 
schiedeinderVerkehrs- mittelwahlfürden Arbeitsweghängenmit derAttraktivitätder Verkehrsmittel,mitdem Mobilitätsklimain Betrieb/Verwaltungund demVorbildder Führungskräftezusam- men.KollektiverVer- kehrbeinhaltetden öffentlichenVerkehr, denWerksverkehrund Fahrgemeinschaften. QuelleVCL
        

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