Herausgeber:
LGU Mitteilungen
Bandzählung:
38
Erscheinungsjahr:
1997
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000030015_38/3/
Schul- und Sportzentrum Eschen, 750 m2  Sonnenkollektoren liefern Wärme für das Schulzentrum und das Schwimmbad — Jahresertrag 400 MWh Bildautor: Raimund Hächler, Chur 
Gebäudes — von der Rohstoffgewin- nung, über die Baumaterialien, die ei- gentliche Erstellung des Gebäudes, dessen Nutzung und Rückbau oder Ab- bruch — wird sehr viel Materie und En- ergie umgesetzt und dadurch die Um- welt belastet. Deshalb ist es dringend notwendig, auch in der Baubranche die geeigneten effektvollen Möglichkeiten der Reduktion von Umweltbelastung in der Praxis zu nutzen. Was bedeutet ökologisch zu bauen.»2   Die Vortragsreihe stiess auf ein sehr gutes Echo, so waren durchschnittlich pro Abend rund 50-150 Interessierte anwesend. Eine schriftliche Zusam- menstellung zu den einzelnen Vorträ- gen kann auf der Geschäftsstelle der LGU gegen ein kleines Entgelt bezo- gen werden. 1 
 Auszug aus dem ersten Zeitungsartikel zur Vortragsreihe 2  Auszug aus dem ersten Zeitungsartikel zur Vortragsreihe CIPRA-Jahres- konferenz in Igls bei Innsbruck Thema der Jahreskonferenz 1996 war «Mythos Alpen». In Vorträgen, Podi- umsdiskussionen, Ausstellungen und Präsentationen wurde eine Annähe- rung an das Für die CIPRA spezielle Thema gewagt. Als Höhepunkt der Ta- gung wurde ein reines Frauenpodium zum Thema «Alpenpolitik» gesehen. Exemplarisch zum Inhalt der Tagung folgt die Beschreibung des Diavortra- ges von Michel Revaz und Regula Imhof, der unter grosszügiger Mitwir- kung von B. Crettaz, Konservator des Musée  d'ethnographie de Genève ent- stand. Die Alpen in Bildern Bei der Betrachtung von Abbildungen der Alpen, fällt auf, dass Sichtweisen, Interessen und Bedürfnisse ebenso zahlreich wie unterschiedlich sind. Gra- vuren und Poyas aus dem 19. Jahrhun- dert, touristische Prospekte und Post- karten, jedes Bild unternimmt eine In- terpretation dieses Raumes, seiner BewohnerInnen  und der Art ihrer Wahr- nehmung. Durch diese Bilder erblickt man das Wechselspiel von Interessens- konflikten, Leidenschaften und Faszi- nationen. 
Ein Sonnenweg in Liechtenstein und dem St. Galler Rheintal Am 21. März 1997 wurde der Sonnen- weg «St.Galler Rheintal und Liechten- stein» offiziell eröffnet. Dieser Sonnen- weg entstand im Zusammenhang mit dem Nationalen Programm «Energie 2000» der Schweiz. Ziele dieses Pro- grammes sind unter anderem, dass die erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2000 1/2% zur Stromerzeugung und 3% zur Wärmeerzeugung beitragen. Die 20 im Rheintal ausgesuchten Anlagen Die Alpen werden seit sehr langer zeit bewohnt. Jede alpine Gesellschaft hat ihre eigene Mythologie entwickelt, wel- che auf den Grundlagen ihres Lebens- raumes basiert. Dann kamen die Besu- cherInnen. Immer zahlreicher, immer aktiver. Die Alpen werden geliebt. So sehr, dass man sie besitzen will. Die Er- oberung in all ihren Formen verändert die soziale und physische Landschaft dieses Raumes vollständig. Der Wille, das Objekt seiner Begierde zu verän- dern, wird jede Grenze verlieren. Ein unbezwungener Berg wird als Provoka- tion erlebt. Es gilt schneller, höher und weiter zu gehen. Das vielbesungene «Volk der Hirten» wird die städtische Art übernehmen. Die Alpen werden zum Schauplatz eines subtilen Spieles wechselseitiger 
sollen zeigen, dass Sonnenergie bereits heute einen Teil unserer Energie- bedürfnisse decken kann. Der Sonnen- weg erstreckt sich über die Gemeinden Eschen, Schaan, Buchs, Vaduz, Se- velen, Triesen, Weite, Fontnas, Azmoos, Trübbach und Balzers und kann mit dem Velo oder partiell zu Fuss besucht werden. In einer handlichen Broschüre ist sowohl der Weg mit den Standorten der einzelnen Anlagen. beschrieben und es werden die 20 Anlagen in Wort und Bild dargestellt. Auskünfte und Broschüren über den Sonnenweg sind beim Verkehrsbüro Vaduz, Städtle 32, 9490 Vaduz, Telefon 075 /232 14 43 er- hältlich. Einflüsse. Die Gesellschaften haben sich im Rhythmus der Kontakte mit an- deren Lebensweisen entwickelt. Die Entwicklung der Aktivitäten hat die In- teressen und Bedürfnisse verändert. Ist es nicht interessanter, Mountain-Bike- Gleitschirm zu fliegen, als für drei Kühe Futter zu beschaffen, die in zwei Tagen nur gerade so viel Milch geben wie die Kühe im Flachland in 24 Stun- den? Wie sollen die Alpenbewohnerin- nen mit ihrer Zeit leben und gleichzei- tig eine Seele, eine Echtheit, eine Iden- tität bewahren? Wie soll sie in diesem Raum leben und ihre besonderen Qua- litäten und Reichtümer wahrnehmen und pflegen? Dies sind die Herausforderungen, denen sich die AlpenbewohnerInnen heute zu stellen haben.
        

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