Herausgeber:
LGU Mitteilungen
Bandzählung:
35
Erscheinungsjahr:
1996
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000030015_35/7/
 LGU-Mitteilungen 
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Februar 1996 Ökospaziergänge Der Frühlingsökospaziergang 1995 führte 
uns 
nach Balzers in die Aeulehäg. Theo Kindle und Helmuth Frick erläuterten uns die 
Thematik der Gewässerrandflächen. Wir folgten verschiedenen Gewässern und erhilten dabei eine. 
  Einführung ins Gewässerrandflächenprogramm in Liechten- stein. Gewässerrandflächen haben den Sinn, das Wasser vor Nährstoffeintrag zu schützen, Lebens- und Ausbreitungsraum für Pflanzen und Tiere zu bieten und Biotope miteinander zu verbinden. der Bereich, in dem Wasser und Land zusammen- kommen, ist äusserst dynamisch und reich an Arten. Auf unserem Rundgang sahenwir an verschiedenen Wiesen 
und Feldern, wo schützende Gewässerrandflächen (extensive Nutzung) bereits umgesetzt werden. Wir beobachteten aber nicht nur kleine Bäche, wie die revitali- sierten Giessen, sondern auch den Rhein und seine Uferbö- schungen. Die Landseitige Rheinböschung wird leider inten- siv genutzt. Flächen, welche man nicht verbuschen lassen will, können von Landwirten gegen Ausgleichszahlungen extensiv genutzt werden. 1995 konnten 40 ha von 150 Möglichen als Gewässerrand- fläche ausgeschieden werden (keine Düngung, kein Ackerbau, keine Wegflächen, erster Schnitt nicht vor dem 15. Juni). Gewässerrandfläche Im Sommer zeigte uns Victoria Allen den biologischen Reina- Garten in Vaduz. Der Reina-Garten ist eine Produzent- Innen/KonsumentInnen-Gemeinschaft. 
Düngereintrag und sonstige Beeinträchtigungen sind nicht möglich. Derzeit besteht die Konsumentengemeinschaft aus 60 Kund- Innen, die regelmässig beim Reina-Garten Gemüse, Salate und Kräuter beziehen. Die schwarze Bohne ist eine alte Kultusorte, 
Victoria Allen führte durch ein ganzes biologisches Jahr und offerierte uns einen die im Reina-Garten angepflanz wird. 
gemüsigen Mittagstisch.
        

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