Herausgeber:
LGU Mitteilungen
Bandzählung:
27
Erscheinungsjahr:
1993
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000030015_27/1/
Informationsblatt für die Mitglieder, 4 Ausgaben pro Jahr. Redaktion: Wilfried Marxer-Schädler. Druck: Gutenberg AG, Schaan, auf Original-Umweltschutzpapier. LGU-Geschäftsstelle: Heiligkreuz 52, 9490 Vaduz, Telefon 075 / 232 52 62, Telefax 075 / 233 11 77 Liebe Mitglieder der LGU Alle reden vom Umweltschutz, aber es geschieht immer noch zu wenig. Oder wie heisst es in einem flotten Spruch: Alle wollen zurück zur Natur — aber niemand zu Fuss. Wir leben ein wider- sprüchliches Leben, sind in vielen Fra- gen nicht konsequent. Da werden ein Jahr lang fleissig alle Aludeckeli gesam- melt, um möglichst etwas für den Um- weltschutz zu tun. Aber dann fliegt man mit dem Flugzeug nach Neuseeland in  die Ferien und verbraucht damit soviel Energie, wie man mit einem lebens- länglichen Deckelisammeln nicht ein- sparen kann. Mit diesen Wider- sprüchen müssen wir leben. Wir sollten uns trotzdem bemühen, die gröbsten Umweltsünden zu vermeiden. Dort, wo  es 
ohne jeglichen Komfortverlust mög- lich ist, sollten wir aber wenigstens kon- sequent sein. Das fängt an bei der rich- tigen Wahl der Verpackungen, um Ab- fall zu vermeiden, und hört auf bei der richtigen Wahl der Verkehrsmittel. Bio-Milch: Wir entscheiden! Erstmals gibt es in Liechtenstein die Möglichkeit, mit dem richtigen Ein- kaufsverhalten den biologischen Land- bau zu unterstützen. Der Milchhof bie- tet an verschiedenen Verkaufsstellen Milch aus biologischer Produktion an (siehe Beitrag von Klaus Büchel in die- sen Mitteilungen). Wir Konsumentin- nen und Konsumenten haben es in der Hand, den Biolandbau in Liechtenstein zu unterstützen und zu ermuntern. Wir 
müssen nichts weiter tun, als die Bio- milch zu kaufen. Wenn das neue Verkaufsprogramm des Milchhofes gut anläuft, kann dies einen wichtigen Impuls zur Förderung des Biolandbaus in Liechtenstein geben. Nicht zuletzt wäre dies auch eine Aner- kennung des persönlichen Einsatzes, den die Biolandwirte leisten, denn in der Regel ist für den Biolandbau nicht nur Überzeugung, sondern auch ein Mehraufwand an Arbeit erforderlich. Wenn alle LGU-Mitglieder mit ihren Familien Biomilch konsumieren, würde schon bald jeder zehnte Milchbetrieb biologisch produzieren. Die Natur würde es uns danken. Mit freundlichen Grüssen Wilfried Marxer-Schädler LGU-Geschäftsführer
        

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