Herausgeber:
LGU Mitteilungen
Bandzählung:
10
Erscheinungsjahr:
1989
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000030015_10/3/
Bilanz und Erfolgsrechnung 1988 der LGU AKTIVEN Umlaufvermögen 
PASSIVEN Fremdkapital Kasse 0.00 Kreditoren 16 144.05 Bankguthaben 113 835.50 Trans. Passiven 19 573.70 Debitoren 2 830.00 Delkredere -283.00 Sondervermögen Ruggeller Riet Trans. Aktiven 0.00 Kreditoren Ruggeller Riet 17 500.00 Eigenvermögen Rugg. Riet 49 323.55 Sondervermögen Ruggeller Riet VPB-Konto PNH 14 563.30 Eigenkapital Grundstücke Ruggeller Riet 54 053.25 Rückstellungen 30 000.00 Vereinsvermögen 52 632.80 Anlagevermögen Büroeinrichtungen 0.00 
Ausgabenüberschuss -174.05 185 000.05 185 000.05 AUFWAND ERTRAG Personalaufwendungen 46 929.65 Landesbeitrag 75 000.00 Miete 9 600.00 Gemeindebeiträge 11 450.00 Büro- und Verwaltungsspesen 12 123.80 Spenden und Mitgliederbeitr. 29 983.80 Europarat 6 795.95 Uneinbringliche Beiträge -2 373.00 Tagungskosten Cipra 30 797.95 Einnahmen Cipra 25 510.00 Expertentätigkeit 3 083.85 Zinsertrag 3 270.25 Beiträge an andere Organsat. 4 725.00 Publikationen 25 116.40 Aktionen 3 842.50 Einnahmenüberschuss 0.00 Ausgabenüberschuss 174.05 143 015.10 143 015.10 
LGU-Mitteilungen Mai 1989 Die LGU spricht sich dafür aus, dass die Gemeinde Triesenberg Abnahmeverträ- ge mit Talgemeinden, insbesondere Va- duz und Triesen, aushandelt, da in Trie- senberg kein geeigneter Deponiestandort vorhanden ist. Nicht zuletzt sollte ver- mehrt darauf geachtet werden, dass weni- ger Deponiematerial anfällt, indem Aus- hubmaterial an Ort und Stelle verwendet und Bauschutt sortiert und wiederverwer- tet wird. Die Entscheidung in die Deponiefrage ist noch offen. Kommissionen neu bestellt LGU in Naturschutz- und Magerwiesenkommission Ein langjähriges Anliegen der LGU geht allmählich in Erfüllung. Nachdem sich die Regierung noch vor einem Jahr dage- gen ausgesprochen hat, der LGU Einsitz in Kommissionen, die sich mit Natur- und Umweltproblemen befassen, zu gewäh- ren, ist jetzt ein Stimmungswandel einge- treten. Die LGU konnte in diesem Früh- jahr eine Person in die Naturschutzkom- mission, aus welcher Eugen Bühler nach langjähriger Tätigkeit zurückgetreten ist, entsenden. Der Geschäftsführer der LGU, Wilfried Marxer-Schädler, wurde vom LGU-Vorstand mit dieser Aufgabe betraut. Fast gleichzeitig wurde die LGU aufgefordert, eine Person in die Kommis- sion zu nominieren, die die Regierung bei der Durchführung des Gesetzes über die Ausrichtung von Flächenprämien für Ma- gerwiesen (Magerwiesengesetz) beraten soll. In diese Kommission wurde Barbara Rheinberger, Vorstandsmitglied der LGU, delegiert. Wir danken auch an dieser Stelle der Regierung für die Berücksichtigung der LGU bei der Bestellung dieser beiden Kommissionen. Dies ist sicher eine sinn- volle Lösung, um auftretende Probleme möglichst unverzüglich bereinigen zu können. Es lässt sich dann leichter nach dem Motto verfahren: besser miteinander reden als gegeneinander schreiben. Bewahrung der Schöpfung Kirche verstärkt Engagement für Umwelt Am Bettagswochenende vom 16./17. Sep- tember ist eine grosse Zusammenkunft in Balzers geplant, an der Kreise aus den Kirchen, der Ökologiebewegung, Dritt- Welt-Gruppen und andere Beteiligte im Rahmen der weltweit eingeleiteten ök- umenischen Aktion für «Frieden, Ge- rechtigkeit, Bewahrung der Schöpfung» einen regionalen Beitrag leisten. Es ist sehr erfreulich, dass sich die Kirchen all- mählich für die Erhaltung der Lebens- grundlagen auf unserem Planeten enga- 
gieren. Angesichts der zunehmenden Ge- fahren ökologischer Katastrophen in glo- balem Massstab, es sei an Unfälle in Atomkraftwerken, die Vernichtung der tropischen Regenwälder, Ölkatastro- phen, Klimaveränderungen erinnert, wird eine Besinnung und Neuorientie- rung immer dringender. Es ist dabei sehr sinnvoll, die sozialen und ökologischen Probleme nicht zu tren- nen, da viele ökologische Katastrophen soziale Ursachen haben. Dies wird bei- spielsweise am Raubbau der Amazonas- wälder deutlich, der zur kurzfristigen Landgewinnung vor sich geht. Nach we- nigen Jahren sind jedoch die Böden aus- gelaugt, Erosion setzt ein und Wüsten breiten sich aus. Die LGU wird sich an den Bettagsveran- staltungen mit eigenen Beiträgen betei- ligen. Biotopverbund Rheintal Symposium und Schrift im Herbst Gemeinsam mit der Sektion Vorarlberg des Österreichischen Naturschutzbundes plant die LGU ein Symposium, das Mitte November in Vorarlberg stattfinden 
wird. Wie wir alle wissen, sind in den vergangenen Jahrzehnten massive An- strengungen unternommen worden, um Siedlungsstrukturen, landwirtschaftliche Intensivflächen und Verkehrswege im Dienste des Menschen flächendeckend über Europa auszubreiten. Hindernisse und Engpässe wurden immer wieder be- seitigt. Dass hierbei die Maschen des Ökosystems immer brüchiger wurden, teilweise, wie die Roten Listen der ausge- storbenen Tier- und Pflanzenarten bele- gen, ganz zerrissen sind, ist wenig beach- tet worden. Das Symposium soll gerade diese Lücken im Ökosystem des Rheinta- les grenzübergreifend thematisieren. Die Referenten, deren Vorträge in einer Schrift dokumentiert werden, sollen auf- zeigen, welche Mängel die vom Men- schen gestaltete Landschaft in unserer Region aus der Optik der Tier- und Pflan- zenwelt aufweist und wie sie beseitigt werden können. Das Thema ist somit äusserst aktuell. Es sollen konstruktive Ansätze für die Gestaltung der Land- schaft der Zukunft herausgeschält wer- den, wobei es darum geht, nach Möglich- keit eine harmonische Verbindung zwi- schen der Lebensweise und den Anforde- rungen von uns Menschen und unserer natürlichen Umwelt (oder Mitwelt) her- zustellen.
        

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