Gamprin/Bendern 27 
  
Burg Gutenberg, Mittelpunkt der kleinen Pfalz (Palatio- 
lum) zur Zeit der Karolinger, war der Vorposten gegen das 
befestigte «Silva Martis» (das heutige schweizerische Grenz- 
fort Luziensteig). Früher diente die Burg, die bereits im Mittel- 
alter ausgebaut war, als Sitz eines kôniglichen Verwalters. Im 
12. Jahrhundert kam diese kleine Herrschaft an die Freiherren 
von Frauenberg, und im Jahre 1314 an die Herzôge von Oster- 
reich. Bis dahin saßen auf der Burg als Frauenbergische Vasal- 
len die Herren von Gutenberg. 1824 ging der Besitz durch 
Kauf an die Gemeinde Balzers über, die den zerfallenen Burg- 
bau sami dem Burghügel dem Fürsten zum Geschenke machte. 
Heute ist die Burg Privatbesitz. 
Die älteste Pfarrkirche war die Kapelle St. Peter in Mäls, 
bis dann 1305 die zur Burg gehörige Kapelle St. Nikolaus in 
Balzers zur Pfarrkirche erhoben wurde. Die Mariahilfkapelle 
im freien Felde westlich des Dorfes Mäls erinnert an das 
blutige Treffen, das sich dort im Jahre 1289 die Grafen von 
Montfort und die von Werdenberg lieferten. 
Um den Eschnerberg gruppieren sich: 
Gamprin/Bendern 
Gasthäuser: Waldeck (8 B), Frohsinn (2 B), Adler, Deut- 
scher Rhein, Löwen. 
Taxi: Telephon Eschen Nr. 30. 
Gamprin/Bendern, 430 m ü.M., 400 Einwohner, am Fuße 
des Eschnerberges gelegen, 4 km rheintalabwärts von Schaan. 
Die Ortschaft, in welcher die Kirche steht, heißt Bendern und 
gehört politisch zur Gemeinde Gamprin. Die Kirche von Ben- 
dern steht etwas erhöht und schaut weit ins Land hinaus. Von 
Bendern führt eine alte Holzbrücke über den Rhein nach Haag- 
Gams in der Schweiz. 
  
  
 
        

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