forderte Bonvin eine Rückkehr der heutigen Staaten zu ihren 
geschichtlichen Urquellen. Sie müssten eine Gesellschaft der Liebe 
aufbauen, in welcher der Zerstörung der Grundwerte unserer christ- 
lichen Gemeinschaften Einhalt geboten wird. Roger Bonvin lobte die 
Anfänge der Eidgenossenschaft, deren erste Grundlage im Glauben 
an Gott bestanden habe, und unterstrich die Rolle der christlichen 
Familie, die älter sei als der Staat, und die Grundlage der staatlichen 
Gemeinschaft bilde. Den Gefahren der modernen Massenmedien, 
welche den Menschen in seiner Haltung beeinflussen, wie auch den 
Tendenzen zur Zerstörung des Abendlandes und seines Ersatzes 
durch den Zwangsstaat müsse entgegengetreten werden. Nur eine 
von der Liebe geprägte Gesellschaft, die sich auf eine helfende 
Gemeinschaft stützen könne, vermöge die Anforderungen der Zeit zu 
erfüllen. Schliesslich pries Bonvin die Vorzüge einer föderalistischen 
Staatsordnung; diese müsse auch in einem vereinigten Europa ver- 
wirklicht werden, in dem auch kleinen Staaten ein angemessener Platz 
eingeräumt werden müsse. 
Die Jahrestagung der Konferenz der kantonalen Volkswirtschafts- 
direktoren wurde am 28./29. Oktober 1976 mit der Teilnahme von 
  
Volkswirtschaftsdirektoren-Konferenz 28./29. Oktober 1976: v.l.n.r. 
Dr. Beck, Regierungschef Kieber, Bundesrat Brugger, S. D. Fürst Franz 
Josef II., Regierungschef-Stellvertreter Brunhart 
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