Ausgehend von der Annahme, dass die Schweiz kurzfristig von ihren üblichen Einfuhrquellen abgeschnitten wird, ohne jedoch direkten kriegerischen Ereignis- sen ausgesetzt zu sein, soll eine Bevöl- kerung von 6 bis 6,3 Mio. Einwohnern nach heutigen Erkenntnissen der Ernäh- rungsphysiologie ernährt werden. Hierzu sind folgende Massnahmen notwendig - 
Reduktion des Verbrauchs durch Ratio- nierung - 
Sicherung des Uebergangs von der Friedens- zur Kriegswirtschaft durch Vorratshaltung und - 
Steigerung der 
landwirtschaftlichen Produktion (siehe Abb. 2). Vorratshaltung und Rationierung des Ver- brauchs sind ausschliesslich organisa- 
torische Probleme, während die Steige- rung der landwirtschaftlichen Produktion heute zu einem Raumordnungsproblem geworden ist. Im weiteren Verlauf dieser Ausführungen wird nur dieses letzte Problem verfolgt. Die Steigerung der Eigenproduktion soll gemäss Ernährungsplan 80 (EP 80) einer- seits durch eine vermehrte Kalorienpro- duktion (Einschränkung der Tierhaltung zugunsten eines gesteigerten Anbaus von Kartoffeln und Getreide) und anderer- seits durch die Ausdehnung der Anbau- flächen gewährleistet werden. Unter diesen Voraussetzungen wurde errechnet, wie gross die offene Ackerfläche bzw. die Fruchtfolgeflächen für eine voll- ständige Eigenversorgung sein müssen.
        

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