1961 
7. Februar 
Vaduz. «Der müde Theodor» 
Am vergangenen Sonntagabend kam im Rat- 
haussaal der berühmte Lustspielschlager «Der 
müde Theodor» zur Aufführung. Die Harmo- 
niemusik Vaduz setzte wiederum ihr bewährtes 
Spielerensemble ein und konnte bei sehr gutem 
Besuch erneut einen Sondererfolg feiern. Wir 
werden auf dieses Stück, das am kommenden 
Sonntagabend nochmals über die Bretter gehen 
wird, noch eine ausführlich Besprechung brin- 
gen. Einstweilen sei dem Spielerensemble und 
vor allem dem Regisseur Reinold Amann zur 
glänzenden Wiedergabe dieses Stückes herzlich 
gatuliert. 
«Liechtensteiner Volksblatt» 
3. Juni 
Vaduz. Platzkonzert 
Am Fronleichnamstag gab die Harmoniemusik 
Vaduz abends 8.00 Uhr, gegenüber dem Rathaus 
ein Platzkonzert, das bei der Bevôlkerung und 
vor allem auch bei den Fremden, die bereits in 
unserem Lande weilen, mit grossen Beifall aufge- 
nommen wurde. Unter der Leitung von Kapell- 
meister Wilhelm Stárk kam ein gediegenes Pro- 
gramm zur Aufführung. Die Harmoniemusik 
Vaduz verdient Anerkennung dafür, dass sie sich 
mit solchen Konzerten nicht nur der Gónner- 
schaft dankbar erweist, sondern dass auch den 
He cmn Fremden kulturell etwas geboten 
wir 
«Liechtensteiner Volksblatt» 
30. November 
Das Herbstkonzert der Harmoniemusik Vaduz 
Wer am vergangenen Sonntagabend Gelegenheit 
hatte, dem diesjährigen Herbstkonzert der Har- 
moniemusik Vaduz beizuwohnen, wird den 
Vaduzer Rathaussaal kaum verlassen haben, 
ohne sichtlich beeindruckt zu sein von der her- 
vorragenden Leistung unserer Harmoniemusik. 
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Sowohl Jäggi’s dramatische Phantasie «Titanic», 
wie die Melodien aus Verdi Opern und der 
unvergessliche Strauss Walzer «Wein, Weib und 
Gesang», erlebten am Sonntagabend eine glän- 
zende Interpretation, wie sıe von einer Harmo- 
niemusik kaum besser gegeben werden kann. 
Zum Auftakt erklang der Huldigungsmarsch von 
E. Grieg und anschliessend ir die Musiker 
und ihr Dirigent, Kapellmeister Wilhelm Stärk ihr 
Können mit der dramatischen Phantasie «Tita- 
nic» unter Beweis. In einer hervorragenden Wie- 
dergabe gelang es, dieses schwierige Werk in sei- 
ner ganzen Grósse darzustellen. Nach diesem 
dramatischen Hóhepunkt wurde das Programm 
mit melodiósen Themen aus Verdi Opern sowie 
E. Coates «Suite London» fortgesetzt. 
Nach der Pause leitete Blankenburg's Marsch 
«Mein Regiment», den ewig jungen Wiener Wal- 
zer «Wein, Weib und Gesang» ein. Als nächste 
Folge erklang mit dem «Kaiser Franz Josef 
Marsch» von C. Pichler noch einmal ein Stück 
Alt-Osterreich. Dann erlebten die Zuhórer einen 
neuen Höhepunkt mit J.W. Gangelbergers 
«Mein Teddybär», wobei das Baritonsolo von 
Herrn Stefan Ospelt in vollendeter Weise zur Gel- 
tung kam. Als 9. Programmpunkt leitete der Auf- 
  
Fronleichnams-Prozession 
  
 
        

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