Herausgeber:
Liechtenstein Politische Schriften
Bandzählung:
12
Erscheinungsjahr:
1987
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000025574/13/
Einleitung Die vorliegende Arbeit hat das Ziel, den Standort der kommunalen Selbstverwaltung auf der Grundlage der liechtensteinischen Gesetzge­ bung zu bestimmen. Sie soll zugleich als kritische Darstellung dem interessierten Personenkreis einen Überblick über das liechtensteinische Gemeindewesen geben.1 Die Arbeit beschränkt sich auf die Untersuchung der politischen Gemeinden im Fürstentum Liechtenstein und nimmt keine Stellung zum Verhältnis von politischer Gemeinde zur Bürgergemeinde. Mit dieser Frage hat sich vornehmlich die Dissertation von Jan Bielinski auseinandergesetzt.2 Dasselbe Thema ist auch Gegenstand der Vor­ arbeiten einer von der Regierung eingesetzten Kommission zur Totalre­ vision des Gemeindegesetzes, die sich vor allem auf die klare Trennung von politischer Gemeinde und Bürgergemeinde konzentriert.3 Die Untersuchung besteht aus acht Kapiteln. Ausgehend von der Über­ legung, dass die Gemeinden in ihrer Selbstverwaltung auf unterschied­ lichen, heute weiterhin wirksamen historischen Wurzeln gründen, wird im I. Kapitel dieser Arbeit zunächst eine kurze Übersicht über die allge­ meine geschichtliche Entwicklung sowie ein Überblick über die Ent­ wicklung des Gemeindewesens im Fürstentum Liechtenstein gegeben. 1 Da neuere statistische Daten der Gemeinden teilweise fehlen, stützt sich diese Arbeit auf die Zahlen von 1985. 2 Bielinski, S. 63-115. 3 Information zur Gemeindegesetzrevision, Einleitung A. 13
        

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