Herausgeber:
Liechtensteinisches Urkundenbuch I. Teil
Bandzählung:
4
Erscheinungsjahr:
1971
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000021163/511/
- 511 - vndt die algemaine 
2b Ein stückh güeth laüther Reithi4 Zünst Waissen gelt. 
3 fiertel 1 Pfd., Pfg.c p. 49 Ain h a n f e r e.n züe Pattlin,1 / stost an die Landtstrass." b Am Rand der AS. 1698: «stost aüfwerts dem Landt nach an die Algemaine, gegen dem B. an dass Riedle, abwerts an die gassen, gegen dem R. an die alge- maine. AS. 1700, 319:. . . «stost aüfwerths dem Landnach sambt dem wald, so büchwald ist, vndt bey gegenwertiger renovation gn. Herrschaft an sich gezogen». Das Stück wurde bei den herrschaftlichen Wäldern eingetragen. Anstösser: Allmend, B. «an dass 
Riedle», abwerts an die Gass und gegen den R. wieder an die Allmend. — Am Rand der AS. 1698: «aüfwerts an Hannss Kayssers Güett gegen dem B. aüch an ihn, R. an Tebüs Kaysers Erben, gegen F. an Georg Marxeren». 
— AS. 1700, 319 f.: «Ein stückh güeth in laüthenreithe, ietzt der Lehenackher genent, vmb vnnd vmb mit aigenen güethern vmbgeben». — Besitzer: «Johannes Marxer, Lehentrager, Johannes Brendles Wittib». 
— c AS. 1700, 320: «Kernen 3 Viertel; Gel« 1 fl. 8.4; Hüener 1; Ayer 
15.». Beim Geld steht der Vermerk: «NB. kommt fol. 327 ein». 4 laüther 
Reithe, vgl. 1911, 68; AS. 1700, 319 f.: . . .«in laüthenreithe, ietzt der lehenackher genent vmb vnd vmb mit aigenen güethern vmbgeben . . . ». a Am Rand der AS. 1698: «Pattlener 
Feldt». Vorgängig diesem Lehen bemerkt die AS. 1700, 321: Schellenberg, «Dess Jossen Lehen. Dises Lehengüeth war schüpflehen vndt hats der in puncto veneficij hingerichtete Lange Joss gegen vier viertel Korn vndt einem pfünd zünss besessen ist aber schon den 12. Ja- nuarij Anno 1650 verkaüfft worden». — «Dass Pattliners 
Feld» wird in der AS. 1700, 322 als Schupflehen bezeichnet. Anstösser: SCH. u. R. «an die Gassen», B. «anderas Marxer» vnnd Adam Öhris 
aigness», F. «Valentin Kübers Erben».— 1 Pattlin; AS. 1700, 322 bezeichnet das Lehen als Schupflehen. Pattlin leitet sich vielleicht von Patella, Pfanne; Patlauna, Fastnachtsküchlein, Blätter des Pest- wurz, kleine Wiese ab. Vgl. Schorta A., Rätisches Namenbuch II, 235. Wahr- scheinlicher aber dürfte die Ableitung des Namens von Botta, kleiner runder Hügel, sein; z.B. Patlinis (Bottlines in .Graubünden). Vgl. Schorta A., 1. c, 48. Der Familienname Batliner steht sehr wahrscheinlich mit diesem Flurnamen im Zusammenhang. Pattlin selbst scheint im Hinblick auf die in der AS. 1700, 322 genannten Anstösser im Gemeindegebiet von Mauren gelegen zu sein. Vgl. 
p. 49 ferner JbL. 1911, 82; vgl. LUB. 1/2, 317 f
        

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