Herausgeber:
Liechtensteinisches Urkundenbuch I. Teil
Bandzählung:
4
Erscheinungsjahr:
1971
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000021163/472/
— 472 — sehen hinendtgegen verwissen 
worden». Vgl. zu dem Vertrag, JbL. 1908, 150 f. (Schädler). Der Vertrag datiert vom 29. Dezember 1696. Vgl. ferner die Urkunde, JbL. 1908,128 Nr. 110, Vertrag von 1651, August 2.(Schädlerj. - b AS. 1700, 36: «Dass vordere Schellenberg jn einem ruinierten haydnischen hochen Maür- stockh von vnge- meiner Dickhe bestehend, vnd dem bericht nach mit noch schenen gewölben versehen vnweith dem gantenstein abgelegen». 
— c AS. 1700, 36: «Dass hindere schellenberg, die allte bürg, genant.. . ». 
— d AS. 1700, 37 ff. präzisiert: «Erstenss Ein Weingarthen züe Mauren, der Schellenberger genent, alless an einem stückh, ausser dass das Gottes- haüss züe St. Johann Vor disem Maltesser, ietzt S. Benedicts ordenss in Feldtkirch in dessen Mitte aüch ein stückh aigene reben hat, gegen Eschen zwischen dem lützfeld vndt aigenen güetheren, gegen Feldtkirch gn. Herrschaft fürsten- feldele . . . 
». Weitere An- stösser: «Mat-thias Mayrs aigenes güeth, vndten Eüstach Marxer, Peter Mat- ten, . . . alten Landammann, Michaelen Kaysser, Johannes Küber, Johannes Frickhen, Adam Bidermans Wittib Sebastian Hasslers, Johannes Frickhen, vndt Peter Marxers herrschaffts Güther . . . 
». Die AS. 1700 bemerkt, das alle Urbar verzeichne nur 15 «Paw»; es seien aber noch 17 weitere «Pawleüth» vorhanden: «Erstens Christa Risch . . . Sebastian Ederle, Eüstach Marxer, Johanness Marxer, Peter Matt allter Landt-ammann, Sebastian Hassler, Johanness Matt, Martin Nagel, Mathiass Öhri, Michael Kayser aüf schellenberg, Sebastian Ögle, Peter Wagner Jacob Hässlers Wittib, Matheüss Küber, Johanness Schechle, Peter Mar- xer, David Alber, Johanness Ederless wittib, Thomas Gstöll, Andreas Strähl, Michael Eberless Wittib, Jgnatiüss Matt, Adam Marxer, Mathias Matt, Christa Mündle, Jacob Spallt, Mathiass Mayr, Joseph Bürtscher, Michael Matt, Fidel Küber Jörgen Sohn, Michael Marxer, Johanness Frickh alt. . . ». 1 Zur Begriffsbestimmung «schnicz» vgl. p. 343, 353 jeweils Anmerk. 2 in d. Bd. Der Schnitz ist seit 1584 als Abgabe verzeichnet. — 2 Graf Kaspar von Hohen- ems (1573 — 1614). — 3. Vorder 
Schellenberg, Burg Neu-Schellenberg, vgl. Kdm. 279 mit Literatiirangaben; JbL. 1962, 1 ff. (Beck); JbL. 1962, 151 (Beck). 4 Gantenstein, vgl. p. 8 Anmerk. 6 in d. Urbar. — 5 Hinder Schellenberg gegen dem 
Rhein, Burgruine Alt-Schellenberg; Kdm. 281 f. (Zahlreiche Funde aus neoliihischer Zeit. David Beck. veröffentlichte die Funde: JbL. 1953, 209 f.; JbL. 1954, 101 ff.; JbL. 1955, 111 ff.; JbL. 1956, 76; JbL. 1957, 275; JbL. 1958, 317 f.; JbL. 1960, 217; ferner LUB. 1/3, 111 ff. - 6 Heute erloschene Bezeich- nung. Im Jahre 1385 schenkte Graf Rudolf von Montforl, Herr zu Feldkirch, dem Domkapitel in Chur unter anderem einen Weinberg «Schellenberger» (LUB. III, 285). Und. 1317 besass Heinrich von Schellenberg einen neuen und einen alten Weinberg in Mauren. Vermutlich geht die Bezeichnung im Urbar auf diese Zeit zurück. Vgl. JbL. 1915, 77 
(Büchel). — 7 Clpster herren zü veldtkirch, Johanniterkloster in Feldkirch. Vgl. die folgende Anmerk. und p. 368 Anmerk. 1 in d. Bd.
        

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