Herausgeber:
Liechtensteinisches Urkundenbuch I. Teil
Bandzählung:
4
Erscheinungsjahr:
1971
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000021163/11/
— 13 Büchel), durch den wolgelernten vnnsern diener / vnd Getrewen Liehen Maister Georgius / hoenstain, von jren jnhabenden Latin / nach dem bühstaben zü teütsch'trans - / ferneren lassen. Vnd Laüt gerüerter / Freyhait- brieüe jn teütscher sprach / wie 
hernachsteet». Es folgt im Transsumpt der Brief Kaiser Heinrich VI.; die Urkunde von Kaiser Friedricli II. wird durch folgende Worte eingeleitet: «Item so Laüttet / der Confirmazbrieüe Aüch jn / teütsch Also». Am Sctiluss der Übersetzung heisst es: «Als / wir Nu obberüente Frey- hait vnd / Confirmazbrieüe jn Latin vnd / teütsch gegen binandern gerecht / vnd an argkhwenig, aigentlich gehört / / gelessen vnd gesechen. So haben / wir hierümben, bemeltem herrn Georg / fürstain jnnamen (als vorsteet) daüan dise vidimus vnd / transsumpt auch jn teütscher sprach / translation den Original von wort / zü Worten gleichlaüttende, genedigklih / mitgetaylt vnd zügestelt, zü vrkhünt / mit vnnserm hiefürgedrückhten sewet / vnd ange- pornen Jnnsigel besigelt vnd Geben zü Vadüz / an sant Elisabethen tag / den Nevnzechenden des Monats / Noüembris Nach Christj vnnsers herrn ge- pürtt Veinffzechenhundert / vnd jm ainvndüiertzigisten Jare 
u.» — Auf einem Zettel, der zu den beiden Übersetzungen gehört: «Vidimus / Heinricus Romo- rum Jmperator confirmat/donationem Ecclesiae Beneduranae / Monasterio S. Lucii factam. / Anno 1194 / B No. 3.» Druck : Mohr L, 232 f.; JbL. 1912, 83 (Büchel); BUB. 1., 362 (mit wei- teren Angaben); LUB. 1/1, 63 ff.; JbL. 1923, 7 f. (Büchel). Regest: Tschudi, Chronicon Elv. I., S. 95; Böhmer, Reg. Jmp. 2824; Hidber, Urk. reg. IL, 2676; Helbok, Reg. v. Vlbg. u. Liechtenstein, 308. Literatur: JbL. 1923, 5 ff. (Büchel); KB., 124 f.; Kaiser, 97 ff. Zum Transsumpt: Das Original (LUB. III, 63 ff.) der Urkunde Heinrich VI. lag seit 1535 April 18. in Bendern. In dieser Zeit wurden wichtige Urkunden und Kleinodien vor dem Zugriff des Rates von Chur erst nach Feld- kirch, dann nach Bendern gebracht. So heisst es im Verzeichnis des Flucht- gutes zur Urkunde Heinrichs VI: «Mer ain Freihait brief von Kaiser Hain- richen dem Sechsten, das niemand, er sey Edel oder Unedel, wes Stands er sey, gaistlich oder weltlich, wider die Dotation, So der pfrund zu Bendern mit aller Zughörd von dem v. Limpaach geben ist, nit wider sein noch handeln sollen». (JbL. 1923, 39, Büchel). Im Verzeichnis werden noch zwei Briefe von einem König Heinrich genannt: «Aber ain bestätung brief von Küng Heinrich be- tretend des gotzhus Freihait». «Ain Freihait brief von aim Römischen Küng Hainricus». Um was für Briefe es sich dabei handelt, wird weiter nicht ge- sagt. Entweder waren es alte Abschriften der Urkunde Heinrichs. VI. — wie solche auch von der Urkunde König Philipps (1200 Juni 11. LUB. 113, 244 f.) angefertigt wurden — oder es waren heute unbekannte Briefe Heinrichs VII., des Sohnes Friedrichs IL oder Kaiser Heinrichs VII. von Luxemburg (f 1313) oder gar Heinrichs von Raspe (f 1247), des Gegenkönigs Friedrichs II. Wie die
        

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