Herausgeber:
Liechtensteinisches Urkundenbuch I. Teil
Bandzählung:
2
Erscheinungsjahr:
1953
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000021162/39/
— 42 — uendere & uendiderunt sup legitimum iure strument orum1 uendo Ego petrus — tibi auderamno cortinum 
2 que; mihi aduenit in fundo quarauedes3 que ocupatur iu so / auicu(m?)4 confinit' in auderamni & de alia parte in baseli terra ex an 
m & de pommifera" tercia parte precium in contra ipsu' cor / tinum selique ° xx quod pre- cium uendi tores1 ap emtore coram testibus*' de. presente acciperunt & ipsum cortinum tradimus sine quarta4 &9 / censo perpetualiter in proprietatem ad possidendum & ap om ner omine' defendendum & si quis contra hanc cartamh recausare uoluerit5 soluat dub blas'res que in cartah contin & & iudici1 puulico " aur 1b iv & Strumen tus * fir- mus per maneat1 aquiliani argliana 
w lege supnixa. facta carta 
A in uilla quarauedes5 die quod est pridi kla frebr* notauimus die & reg/ num super scripsi7 sig* petrone & suos infantes ualeriu silua- nane 
qui h&a carA fieri rogaui 4< sig tes6 prestan/cius uuido tagio basiliusc iogosus. folcari nus' uuiheramnus ^ 
d item de esiane6 ualerius fronto ioannes / 4* Egoe cianuS ScripSI Original im Stifts-Archiv St. Gallen III. 245. Pergament 25,7 X 9,2 cm. Das Blatt ist unten unregelmässig abgeschnitten, da der Zuschneider nach scripsi für das folgende Blatt Pergament sparen wollte. Er fuhr mit der Scheere oder dem Messer von Ego waagrecht bis nach scripsi, dann, weil von hier an die Zeile frei war, 6 mm. schrägvertikal aufwärts, dann wieder wagrecht bis ans Ende. Diese Sparmassnahme ivar auch im nahen Walgau damals häufig, denn Pergament war für unsere Leute kostbar. Der Schriftspiegel hat keinen Rand, keine Vorlinierung und die Zeilen laufen ziemlich unregelmässig. Das Stück ist die einzige von Cianits erhaltene Urkunde. Sie ist geschrieben in archaistischer karolingischer Minuskel (vgl. Helbok, Reg. Exkurs S. 46) mit auf- fallenden lokal gefärbten Ausdrücken und vielen Kürzungen. Spazien und Schrift werden gegen unten etwas grösser. Besonders gross ist die Postscriptio des Schreibers. Es ist gerade deshalb nicht daran zu denken, dass Giamis das Stück von einem andern ingrossieren Hess und als Amtsmann nur selbst die Unterschrift setzte (vgl. Helbok, Reg., Exkurs S. 41) Die Signa-Kreuze sind vom Ingrossatoren selbst eingesetzt. Einzelne Stellen wurden von H. Wartmann vor 1860 mit Reagenzien bearbeitet; sie stechen heute blau von der übrigen braunen Schrift ab. — Rückseits sind sechs heute durch besagte Reagenzien blau gewor- dene teils nicht zu deutende. Federproben, so: 1. (qu)idem sum pauli ego autem apollo . . (I. Corinth. L 12), 2. cum dcietr'3. npn rei, 4. ... e, 5. ... au (mit
        

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