Herausgeber:
Liechtensteinisches Urkundenbuch I. Teil
Bandzählung:
2
Erscheinungsjahr:
1953
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000021162/206/
— 207 — Original im Stiflsarchiv St. Gallen (ehemals Alt St. Johann) R. R. 1. B. 6, heute Kiste O.O.O(mega). Rauhes Pergament zu 29,5 X 11£ cm. Initiale Gotische Kursive. Wenig Rand. Vorlinierung nicht ersichtlich. Das Siegel ist an einem Pergamentstreifen eingehängt. >}< S IOHANS DCI FAISTLI. Im Siegel- feld sechs flammende Kugeln, resp. flammender Sechsberg. Vgl. Ulmer, Burgen und Edelsitze Vorarlbergs und Liechtensteins, S. 537 und die weiteren Angaben oben in Bd. I I 1, S. 460. Siegelform rund zu 2,5 cm. •— Rückseits der Urkunde (gleichzeitig): Ze Heutigen, (17. Jht.): Khouff brieff von Hans Vaistlin / vmb etlich aigen Stuckh gueter / gegen seiner Schwöster, außer / 4er zehenden zue Vaduz vnd Schaan / A. 1385. Signaturen: R. R. 1. / B. 6. / Cl. 4. eist. 9. Abschrift im Regierungsarchiv Vaduz aus Urbar des Klosters St. Jo- hann im Thurtal Nr. 12, Uberkomnus etlicher guter, äckher und wisen ußge- nonien die Zehenden und Pfandschaft etc. zuo Vadutz anno 1385. Druck : Wartmann, Urkundenbuch der Abtei St. Gallen IV (1899) n. 1907. Auszug: Büchel, Jahrbuch des Histor. Vereins für das Fürstentum Liechtenstein 18 (1918) S. 43 aus der Abschrift Vaduz. Regest: Kaiser-Büchel, Geschichte des Fürstentums Liechtenstein (1923) S. 261. a han mit Kürzungsstrich. b Egen mit 2 Parallelstrichen über en. c obgen mit 2 parallelen Strichen über en. d Walther hanen auf Rasur. 64. 1385 September 19. Märk von Schellenberg, den man nempt von Wasserburg1 erklärt, seine Verp/ändung zu Hegi' und Wasserburg an Ulrich von Ebersberg3 sei unbeschadet der Rechte der Abtei St. Gallen an der Kirche zu Wasserburg geschehen, da keiner seiner Vorfahren noch er je ein Recht an dieser Kirche besessen hätte. Original (A) im Stiftsarchiv St. Gallen F. F. F. 1. A. 2. Pergament 33,8 X 13,8 cm. Gotische Kursive. Vorlinierung nicht ersichtlich. Blind vor- beränderl. Unten in der Mitte an Plica und Pergamentstreifen das Siegel. (HP S.) MARQVARDI DE SCHELLENBERG. Im leicht gemusterten Siegelfeld 3 mal geteilter Spitzschild. Siegel rund 3,3 cm. — Rückseits ungefähr gleich- zeitig: Schellenberg, alles Uebrige nach 1500 geschrieben.
        

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