Herausgeber:
Liechtensteinisches Urkundenbuch I. Teil
Bandzählung:
2
Erscheinungsjahr:
1953
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000021162/154/
— 156 — Zur S a ch e siehe Büchel, Geschichte der Herren von Schellenberg, im Jahrbuch des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein 7 (1907) S. 90 f. Obwohl sich die Herren von Schellenberg seit 1317 von Churrälien en:- fremdeten (s. Kaiser, Geschichte des Fürstentums Liechtenstein, S. 162) haben sie daselbst nach unserer Urkunde doch wieder Freunde, so die von Sax im Rheintal und die von Windegg im Gaster und im Sarganserland. Darum und wegen des interessanten Inhalts geben wir dieses Stück hier vollinhaltlich. a nicht getriuver wie bei Wartmann, b nicht gerehen wie bei Büchel-Marxer. c oder fünfezig. 1 Wasserburg am Bodensee, Bayern, seit 1280 im Besitz derer von Schel- lenberg. Vgl. Büchel, Jahrbuch 1 (1901) n. 29, 30 und unten zu 1364 Feh. 13. 2 Da die grosse Pest den Juden zugeschoben wurde, nahm der Hass gegen sie sekr überhand. Auch Markwart von Schellenberg setzte einen solchen in der Wasserburg gefangen. Darum zerstörte am Johannistag 1358 der Slädtebund um den See diese Burg, worauf Markwart wieder mit Rache- akten antwortete. 3 Hartmann der Jüngere, Meier von Windegg, Sohn Hartmanns des Alte- ren wird erwähnt von 1321 — 
f ca 1360. Er hat Besitz bei Oberwindegg zu Niederurnen im Kt. Glarus, zu Maienfeld im Kt. Graubünden und auf Burg Nidbe.rg ob Mels im Kt. St. Gallen und ist 1358/9 österreichischer Vogt zu Glarus. Die Stammburg Windegg stand in der Gem. Wald I Hin- wil. Kt. Zürich. Die Burg Niederwindegg endlich stand bei Ziegelbrücke, im Gaster, Kl. St. Gallen. Vgl. Gubser, MVG. XXVII.. S. 481. 4 Hohensax im Rheintal. 41. Neuburg, 1359 April 7. Der Vergleich vom 22. Oktober 1358 zwischen Markquart, von. Schel- lenberg und den Bürgern von St. Gallen wegen der zerstörten Wasserburg wird mit Reizug Burkharts von Ellerbach von Pfaffenhofen1 und Swig- gers des Tummen von Neuburg2 wiederholt. Original im Stadtarchiv St. Gallen Tr. XXX, n. 4. Pergament 21,7 X 12,2 cm. Gotische Kursive. Vorlinierung nicht ersichtlich. 2 cm Rand durch leichte Umbiegung. Unten an Plica und Pergamentstreifen drei Siegel. 1. >J< S' SWIGGEfRI DCI STVL/TI D' 
NVWYEN?JBVRC. Im begitterten Siegelfeld vier
        

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