Herausgeber:
Liechtensteinisches Urkundenbuch I. Teil
Bandzählung:
2
Erscheinungsjahr:
1953
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000021162/129/
— 131 — ledig, vnd vnansprächig, vnd sollin dar vmb, des selben Gotzhus reht wern sin nah reht / gen aller mällichen', wir habin vns öch mütwilc- lich verzigen, vnd enzigen vns mitt disem brief, aller / der reht, vnd aller der ansprach, die wir hetten, an derc selben, vnd zü der selben, Elysabethun, von der / aigenschaftd wegen, die wir, vntz her gehept habin an ir, vnd habin gelopt, mitt guten Trüwen, ,.' daz wir noch kain vnser erb, si niemer dar vmb an gesprechen bekümbern, noch bekren- ken / sollen, mitt Worten noch mitt werchen, an gaischelichem, noch an weltlichem geriht, noch öch ; än geriht, vnd ist dis alles geschehen reht, vnd redelich, mitt allen den Worten, vnd werchen, so dar / zü gehör', vnd von reht, vnd von gewonhait nott dürftig was, vnd als es kraft vnd maht haben , sol iemer eweclich, vnd ze ainem waren vrkunde, vnd ze ainer stäter sicherhait, aller der / vor geschriben dinge, henken wir die vor benempten. vro katherina. von Sax, vnd vlrich / Stephan, vnd vlrich Brancho gebrüder von Sax, vnserv aigenü Jnsigel an disen brief, / Wir vlrich Eberhat', vnd vlrich Hans gebrüder von Sax, ver gehen öch offenlich, daz dis / alles beschehen ist, mitt vnserem guten willen vnd gunst, vnd verbin- den vns dar vm'b, vnder / vnsers vor-̂ benempter brüder Jnsigel, won wir aigenr nit enhaben - - Dirre brief wart / geben ze Sax - - Do man zalte von Gottes gebürte - - Drüzehenhundert Jar. vnd darnah / jn dem Sehs, vn Drissegosten Jar An der Nähsten Mitwochen, nah Sant Martis Tag . . — Übersetzung. Allen denen, die diesen Brief sehen, lesen oder lesen hören, ver- künden wir Katherina von Frauenberg, Herr Ulrichs seligen von Sax ehelige Witfrau, und wir Ulrich Stephan und Ulrich Brancho, Gebrüder von Sax, dass wir mit gutem Rate, mit guter Vorbetrachtung, mit Zuwilligung aller unserer Geschwister und mit Konsens aller un- serer Erben die bescheidene Frau Elisabeth, Ulrichs Maralden Tochter, die unser rechtes Eigen war um Gottes und unserer Seelen Heil willen dem Gotteshause zu St. Gallen gegeben haben. Wir haben die näm-
        

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