— 80 — gezogenen rosa und gelben Seidenschnur, die unter der Bülte eine lange Quaste bildet. Vorn oben «SPA SPE» (= .SANCTVS PAVLVS SANCTVS PETRVS»), darunter links und rechts in Perlschnur gefasst die Kopfe von St. Paulus und St. Petrus, dazwischen ein Kreuz. Das Ganze wieder von einer Perlschnur ein- gefasst. Auf der andern Seite von einer grobkörnigen Perlschnur umfasst: «INNO/CENTIVS / .PP. III.». — Keine alten DorBualnotizen. Rechts oben ein <:R». Signaturen: «A» und «No. 7». — Am Wortende i — j, ausser Zeile 2 sancti, 6 dilecti und Zeile 14—16. Druck: Mohr, Codex diplomaticus I (1848) no. 183. Regesten. Potthast, Regesta Pontificium I (1874) no. 49}3. Helbok, Regesten von Vorarlberg und Liechtenstein (1920 — 25) No. 338. Literatur. Büchel, Geschichte von Bendern, Jahrbuch des Histor. Vereins Liechten- stein 23 (1923) S. 10. J. G. Mayer, St. Luzi bei Chur (1876) S. 61. 1 Mohr datiert fälscblich 1215, Büchel 1216. 2 Sic! «tiis. suis» ist mit anderer Tinte, nach Entfernung (Auswaschung?) des ersten Textes, eng hineingeflickt worden. An eine Auswaschung er- innert die Spur eines Fleckens gerade an dieser Stelle. 22. (Chur) 1215, Juni 15. Die Kanoniker von Chur geben Bischof Arnold II. von Chur ihre Zustimmung, dass er dem Kloster St. Lucius zu Chur die Ein- künfte der Kirche Bendern und die Besetzung derselben mit eigenen Religiösen oder mit Weltpriestern bewillige. Copia. Anno ab Incarnatione Domini — 1215. Indictione 3. Die Julii Intrantis — 15. / In nomine Domini et Pietatis intuitu, ob favorem quoque religionis —. / Dns. Vdalricus de Sakkes Prae- positus, et Conradus de Pludasse Decanus / et Chon- r a d u s ArchiPresbyter, et Chonra du* Custos1 cum Consensu et Colla/udatione omnium Confratrum suorum Canonicorum Maio- ris Curicnsis Ecclesiae / assensum praebuerunt Dno. Amol- d o Dei Gratia Curiensi Episcopo de Concessione, do/natiane.
        

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