— 62 — 12. Auszug Zwischen 1191 und 1196. Herzog Konrad von Schwaben bewilligt Schenkungen an das Kloster Churwalden. . . . concessi omnibus mihi quocumque modo subditis. scilicet fidelibus ministerialibus seu propriis hominibus siue / et eis qui sub patronatu nostro sunt tarn liberis quam seruis. ut se et sua qualiacumque tarn mobilia quam / immobilia sine reuocatione. uel impedimento nostro. uel officialium nostrorum. conuentui qui / est c u r w a 1 d e possint. et debeant conferre. . . . Original im Bischöflichen Archiv Chur. Perg. 9,9 X 13/13,5. Bis an den Rand hinaus beschrieben. Unten zwecks besserer Befestigung des Siegels umgefaltet. Das runde wächserne Reitersiegel hängt unten in der Mitte des Ituges durch zwei Löcher an einem Pergamentriemen. Es ist links und rechts vertikal abgebrochen und etwas unter der Mitte horizontal gespalten. Das Pferd im Bilde galoppiert von heraldisch links nach rechts. Der Reiter hält in der linken Hand den Schild, in der rechten die Fahnenlanze. Von der Legende, die Uber dessen Kopf beginnt, ist nur noch zu lesen: « f CUN X». —> A tergo des Pergaments in der Schrift des Cartularium Monasterii CurwaJ* densis: «Littera donacionis propriorum hominum cum / bonis eorum per domnum Cunradum / ducem Sweuie Conuentui Curwaldensi», was nicht ganz zutreffend ist. Daneben die Regestenbezeichnung ebendesselben Cartulariums: «a. 14». Abschrift im obzitierten Cartularium Monasterii Curwaldensis XII, Heg. «A. 14». Druck. Mohr, Cod. dipl. I. No. 159. E r w ä h n t bei J. Simonett, Geschichte des Klosters Churwalden (Chur 1922), S. 45. Poeschel, Kunstdenkmäler Graubündens II (1937), S. 216. Bedeutung für Liechtenstein: Schaffung des Rechtszustandes, der den Churwaldner Besitz im Liechtensteinischen ermöglicht, der bald her- nach urkundlich nachweisbar wird.
        

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