— 52 — lesen wir «Walastat» (Zürcher Urkundenbuch I. 365). Nach einem Streit zwischen Schanis und Chur wird Zizers anno 955 durch den König dem Bischof von Chur zugesprochen, was natürlich nicht besagt, dass Schanis da noch einige Hechte nicht hätte behalten können. Wir möchten.uns hier also jedes Urteiles enthalten. 1 In Tschudis Chronicon Helveticum (Druck 1736) heisst es nach Sanctae «etc,» und die Worte «et indiuidue Trinitatis» fehlen. 2 Das Original hätte «Henricus». So Herrgott. 3 Tschudis Chronicon hat für den Konsonant v immer «v», nicht «u». 4 Chronicon am Wortanfang Majuskel. 5 Chronicon nach Rex «etc.» und die Worte «Si dignis — nouerit industria» fehlen. 6 Richtig wäre «deum», da Tschudi die Kürzung «dm.» wohl irrig auf- gelöst hat; «deum» bei Herrgott. 7 Chronicon, Raetia und Herrgott: «V(U)dalricus». 8 Tschudis Uebersetzung fügt bei: «Graf Volrich von Lentzburg». 9 Breslau emendiert: «fundotenus». 10 Chronicon: «Churwalcha» 
= churwelsch. Ist die Uebersetzung des sonst üblichen Retia Curiensis, indem Retia als das ratisch-welsche Land auf- gefasst wird. Beide Bezeichnungen gelten seit der Ottonenzeit in der Regel für UnterrUtien. Breslau nimmt für das Original «Churuualacha» an. 11 Tschudi, Raetia «acciperemus». Etwas weiter oben «sanctimoniales» bei Herrgott. 12 Chronicon «Cujus». 13 «pium» fehlt im «Chronicon». 14 Chronicon «et». 15 Chronicon hat nach Reginae «etc.» und der Rest bis exclusive «Signum domni ...» fehlt. *6 Herrgott, Genealogia 2, 117, No. 177: «scilicet». 17 Zu diesem und den folgenden Ortsnamen bemerkt Tschudi in Cod. Fab. XVIII am Rand: «Vide A D 1178 und zählt dann die dort vorkommenden Ortsnamen auf. Hier also: «Nuolen ecclesia». Ist Nuolen am oberen Zürichsee. 18 Tschudi ad 1178: «Chnonow ecclesia». Knonau, Kt. Zürich. lft ad 1178: «Niderwil ecclesia». Niderwü im Knonaueramt, Zürich. 20 ad 1178: «Reitnow ecclesia». Reitnau, Bezirk Zofingen, Kanton Aargau. Rhaetia: «Retinoua». 21 ad 1178: «Ranchwil». Rankweil. Im 11. Jahrhundert sonst noch Vinomna genannt. Rhaetia hat hievor «villa». 22 ad 1178: «Gisingen», Vorarlberg. 23 ad 1178: «Fröwis». 24 ad 1178: «Getzis», ht. Götzis. 25 So auch Herrgott. Rhaetia hat «Fininea». Tschudi ad 1178: «Finnis deest A D 1178».
        

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