— 417 — Jakob Ammann und seiner Ehefrau Adelheid willen unser Siegel zu einem wahren Zeugnis und zur festen Bestätigung ihres obge- schriebenen ewigen Verkaufes des jährlichen Zinses und des hievor beschriebenen Weizengeldes ohne . alle Gefährde öffentlich an diesen Brief hängen lassen, da sie Obiges mit unserer Hand, mit unserem guten Willen, mit unserer Gunst und mit allen anderen Dingen, Worten und Werken bei Verziohtleistung so aufgegeben, getan und vollführt haben, dass es jetzt und hienach in der Weise und Meinung, wie hievor gesagt und heschieden ist, zu Recht wohl Kraft und Macht haben und fest und stät bleiben möge. Gegeben zu Feldkirch im Jahre da man 1400 Jahre von Christi Geburt zählte, am Abend vor St. Luzius des heiligen Königs. Abschrift im Cartularium Beneduranum (B), d. h. des Klosters St. Luzi zu Chur, ehemals in Bendern, heute im Bisehöfl. Archiv Chur, vom 15. Jht., fol. LXX'—LXXr, unter der Ueberschrift: «Thomas acker ze mueszinen j schoeffell waissen gelt koffbrieff.» 1 e über a. 2 Zum Geschlecht Ammann vgl. J. Ospelt, Jahrbuch des Histor. Vereins für das Fürstentum Liechtenstein 1939, S. 72. 3 Undeutlich geschrieben; möglicherweise konnte der Abschreiber die Vorlage schon nicht mehr recht lesen. «Anstetten», wie es bei Kaiser- Büchel, Geschichte des Fürstentums Liechtenstein, 1923, S. 265 heisst, ist gänzlich ausgeschlossen. In der 1. Silbe e über u. 4 o über u. 5 e über u. 6 Mit Strich über der letzten Silbe. 7 e über o, 8 Müsnen am Eschnerberg; vgl. J. Ospelt, Jahrbuch 1911, S. 78 mit weiteren Angaben, e über u. 9 u über a. 10 Hienach durchstrichenes d. H Statt «schlechteclich». 12 i über u. 13 o über u und e über o. 14 «vorges» mit Kürzungszeichen nach s; diese Abkürzung kehrt unten wieder und man könnte bisweilen auch an «vorgesait» denken. 15 «aigen» mit Kürzungsstrich über «en». 16 «den» mit Strich über «en». 17 «S3 mat» mit «r» andeutender Kürzung über «ä» und mit der Kürzung wie sie für «is» üblich ist nach «t». 18 Ueber der Zeile. 2 8
        

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