— 408 — wähnten Dinge und Ininiobiliargüter ah und sagte sich von ihnen gänzlich los und zwar für sich selbst sowie auch für ihre Erben, sodass fürderhin, jetzt und fortab das besagte Kloster Pfävers mit den vorerwähnten Immobiliengütern unmittelbar, und mit den nach dem Tode Maenigas noch übrig bleibenden Mobiliargütern alsdann machen, anordnen, betreiben und verfügen kann und soll, wie über andere Dinge und Güter, die zum Kloster Pfävers gehören, und zwar so, wie es diesem auch immer nur füglich scheint. Es versprach auch die Vorerwähnte Geberin unter ausdrücklicher Mitwirkung ihres vorerwähnten Beistandes uns dem besagten Richter durch feierliche Zusage, die zum Obigen hinzukommt, die oberwähnle Uebertragung, Schenkung, Vergabung, Abtretung und Uebergebung und alles und jedes Vorerwähnte, so wie es hievor gesagt wurde, immerdar fest, ratifiziert und unverbrüchlich zu halten und nie- mals und in keiner Zeit dagegen zu handeln oder vorzugehen, weder auf dem Rechtsweg, noch durch die Tat, weder unter irgend einem Vorwande, noch unter irgend einem Scheine. Und dass sich alles Vorangesetzte ständiger Festigkeit erfreue, ist dem gegenwärtigen Schreiben auf Bitte der vorerwähnten Maeniga und des Rudolf von Canäl das Siegel des Richters der Kirche von Chur angehängt. Ge- geben und geschehen zu Chur im Jahr, Monat, Tag, zur Stunde und am Ort, wie oben steht, und in der 7. Indiktion. Original im Archiv des Klosters Pfävers im Stiftsarchiv St. Gallen. Perg. 37 X 22 cm. Gotische Kursive. 29 Zeilen in brauner Tinte. Vorlinierung nicht ersichtlich. Umränderung durch leichte Umbiegung nach vorn markiert. Unten in der Mitte ist in einem einzigen Schnitt, wiewohl deren drei vor- handen sind, ohne Plica, an einem Pergamentstrerfen, das runde Siegel einge- hängt (3,3 cm. Durchm.) in braunem Wachs, «f S* IVDICII. ECCE. S. MARIE. CVRIEN». In «ECCE» Strich über «CC». Kniestück eines Bischofs im Ornat, auf dem Haupte die Mitra, in seiner Linken den Stab, die Rechte segnend erhoben. Zu seiner Rechten in kleinem Spitzschild der Steinbock. — A tergo s. XV.: «Maengen Vadutzen / gueter ze chur», s. 16 fin.: «Soll disen güetern nach/gefragt werden, Cur N.», etwas jünger: «So dem Gotzhausz / Pfeuers »uffgemacht», s. 17: «Embs No 9» und «1399», s. 18: «C fas. II. Tit. Ober Embs.» s. 19; «Kasten I Zelle 8 fasc. F Regesten No 347». Mit Bleistift: «1399. I. 8.». Abschrift im Archiv des Klosters Pfävers in Registratura Good V (Cod. 26) p. 53—55. Erwähnt im Archiv des Klosters Pfävers in Registratura Suiteri C (cod. 21) p. 125 unter «Ober Embs, Donationes: No 9»; Suiter, Annales Faba- rienses p. 425; Registratura Good III (cod. 24) fol. 187', 197: Flury, Cod. Fab. 35e p. 251f; Aktenmappe III. 14. c. No 4 und III. 18. a. Chron.
        

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