141. 
Chur, 1388 Oktober 19. Otto Schumacher, Bürger zu Chur und seine Frau Katherina bestätigen, vom Domkapitel zu Chur, vor der Stadt die Hofstatt «genant ze Sant Salvator1» zum Erblehen empfangen zu haben. Diese stösst unten an ihren Garten, den sie gekauft haben «von Hennin Amman von schellenberg2, genant Haernaesch3». Original im Bischöflichen Archiv Chur (Domkapitel). Perg. 33X19,3 cm. Gotische Kursive. Siegel des Churer Stadtkanzlers Jakob Boy hängt. Rückvermerke. Abschrift. Cartularium magnum A. im Bischöflichen Archiv Chur, fol. 170. Auszug. Mohr, Codex diplomaticus IV (1865) n. 130 aus Cart. A. 1 So benannt, weil die Hofstatt bei St. Salvator lag, das selbst dem Kloster Pfävers gehörte. Es handelt sich also nicht kurzhin um eine Hofstatt St. Salvator. 2 Ein Beispiel, wie auch führende Liechtensteiner Geschlechter bisweilen zu Chur begütert waren und da mitunter sogar Wohnsitz nahmen. Wir haben überhaupt Churer Bürgergeschlechter, die nicht von Chur, son- dern von weit draussen waren; das gilt nicht nur von Graubünden, sondern auch von Unterrätien. Die oberwähnten Schumacher kommen als alte Geschlechter heute nur noch in Igis, Safien, Tschappina, aber auch in Wangs, Mels und in der Wartau vor. Schon 1389 treffen wir sie in Ragaz. 3 Beide Male e über a. 142. St. Luzi zu Chur, 1390 Dezember 2. Propst Ulrich Mayerhofen und der Konvent von St. Luzi zu Chur leihen Jakob Spiegel, Ammann von Triesen, und seiner Frau Elisabeth Stüssi eine Hofstatt zu Triesen. Wir1 probst . . V o 1 r i c h2. vnd der Conuent gemainlich des Gotzhus ze Sant3 Lützen, premonstrateijer ordens. jn C u r e r Bystuom4 gelegen. Thuont4 kunt mit disem brieff, allen den die jn an/sehent oder hoerent5 lesen, vnd veriehent offenlich, das wir ain heüeklich, mit gemainem Rät mit wollbedächtem muot4, nach langer guoter4 vorbetrachtung für vns8 vnd für7 alle vnsre8 nach-
        

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