— 281 — Wir J o h a n s von goets1 gnaden Byschof ze Kur2 Tuon3 kunt4. daz wir durch der erbern nutzen4 dienst willen, so der edel man Hensel von Vnderwegerr5 / vnserm Gotzhus4 getan hat, vnd fürbas4 getuon6 mag, im die genad getan haben, vnd tvon7 wizzentlich mit disem brief, ob daz wer, das er / ab gieng, vnd von diser weit verschied, an erben die lehens genozz sin, daz ist an svnen8, daz denn dis nachgeschriben zehenden vnd tuech-/gelt9, die von vns, vnd vnserm Gotzshus4 ze lehen sind, vf8 6in elich tochtern erben vnd geuallen sullen4, mit allen den rechten, als er die daher / genozzen vnd innegehebt hat, an geuerd, behalten vns, vnd vnserm10 Gotzhus4 die recht, die wir billichen daran haben sul- len4, Vnd / sint dis die vorgedachten zehenden vnd tuech9 gelt, Des ersten ein zehend gelegen an Trysnerberg11 giltet zwaintzig scheffel koerns1 / Jtem vf8 Richenstains guet9, oüch gelegen ze Trysen im dorf giltet vier scheffel koerns1, Ytem in fur- netz12 fvmf8 guldin gelts, dauon man / ierlich gibt vf sand Martins tag einem Byschof dry kes. Ytem ze Lentz13 sechs vnd zwaintzig eilen tuech9 gelts. Ytem ze Salueschin14 / vierzehen15 eilen tuoch6 gelts, vnd ain kes gelts, Vnd darüber4 ze vrkunt vnd sicherhait hiessen wir vnser ynsigel henken an disen / brief, Der geben ist vf8 vnser vesti F1 v m s 
8, an sant Yacobs tag, des heyligen zwelfbotten, Nach Krists geburd4 Drützehen4 / hundert4 Yar, dar- nach in dem vier vnd Achtzigostem Yare. Uebersetzung Wir Johann von Gottes Gnaden Bischof zu Chur verkünden, dass wir des ehrenvollen und nutzenbringenden Dienstes willen, den der edle Mann Hensel von Unterwegen unserem Gotteshause geleistet hat und fernerhin leisten mag, diesem die Gnade erwiesen haben und mit diesem Brief öffentlich erweisen, dass, falls er ohne Erben, die Lehensgenossen sind, d. h. ohne Söhne, von dieser Welt abscheiden würde, die nachgeschriebenen Zehnten und Tuchgelder, die von uns und unserem Gotteshause zu Lehen sind, dann auf seine ehelichen Töchter übergehen sollen und zwar mit allen Rech- ten, wie er sie bisher genossen und innegehabt hat und ohne allen Hinterhalt. Es bleiben aber uns und unserem Gotteshause jene Rechte vorbehalten, die wir billigerweise daran haben sollen. Dies aber sind die obgedachten Zehnten und Tuchgelder: Erstens ein Zehnt am Triesnerberg, der 20 Scheffel Korn gilt. Ferner
        

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