— 262 — 5 War früher in Graubünden gut vertreten, so in Cazis, Chur, Tersnaus, Safien usf. Am stärksten aber waren die Schuler von Castelmur, die 1257 mit Volricus Scolaris de Sangans zu Sargans auftreten (vgl. Mohr 1 n. 231, 2 n. 8, 3 n. 22, 134, 4 n. 63, 119, 159, 227, 254, Wartmann a. a. O., S. 18», 25520, 25917, 3761, 44522, 45229). Näher liegen die Schuechler von Feldkirch im Urbar von 1393 und in Urkunden von 1408 April 10 (Wegelin, Regesten von Pfävers n. 383) und 1417 April (ebd. n. 314) sowie die später zahlreich verbürgten Schuler im Walgau. Für die ausgestorbenen Schüechler und Schuler in Liechtenstein, vgl. Ospelt a. a. O., S. 109. 6 e iiber v. 7 1374 März 14 (Wartmann a. a. 0., S. 133 ff.): «Hansen Dieprecht dem Smit von Bender» (Bendern); 1384 Febr. 14 (ebd. S. 183 f.): «Hans Dieprecht der Smit, burger ze Kur.» Hier liegt die Beziehung zwischen Stadt und Land klar zu Tage. Vgl. ferner Urkunden von 1383 März 16, 1386 Sept. 29 (Mohr 4 n. 97), 1389 Dez. 5, 1390 Mai 7 (Mohr 4 n. 147), 1390 Juli 28 (ebd. n. 151), 1392 Dez. 2 (ebd. n. 170), 1395 Febr. 1 (ebd. n. 192), 1398 Juni 3, 1398 Dez. 5, 1410 März 26, 1417 Aug. 7 usf. 1435 studiert Jodocus Dieprecht von Bendern zu Heidelberg, 1468 Pfar- rer zu Schaan. Vgl. noch Precht im Walgau. Zum abgegangenen Liech- tensteiner Geschlecht s. Ospelt S. 78. 8 Vgl. oben n. 37, S. 101. 9 Lt. Urbar von 1393 Niggun in Lenz, seit dem 15. Jht. Nigg im Sargan- serland, heute solche in Buchs, Maienfeld, Malix, Montavon, Pfävers, Vilters. Für das Liechtensteiner Geschlecht vgl. Ospelt a. a. O., S. 100. 10 Wiewohl Hug sonst im alemannischen Gebiet verbreitet ist, kommt es doch auch in Rätien vor. 1376 ist ein Hug Lehrer in Pfävers (Wegelin, Reg. n. 263). 1378 (1478 ?) gibt es in Triesen Hugen-Güler (Büchel, Jahrbuch 2, S. 30). 1393 erscheinen Hug in Chur und Trimmis, am 1. September 1412 in Flims (Wegelin n. 399), am 4. Mai 1418 und am 4. Mai 1426 (Wartmann a. a. O., S. 3287) in Urkunden die Chur betreffen und am 11. August 1473 in Walenstadt (Wegelin n. 676). Hug gab es früher in Praden und gibt es heute noch in Mols, Unter- vaz und Walenstadt. 11 Trimmis. 12 Winzürli konnten wir für das Mittelalter an folgenden Orten feststellen: 1. Als Bürger von Chur; s. Urbar des Domkapitels von 1393 und Ur- kunden vom 25. Mai 1396, 22. August 1409, 28. September 1411, 8. Jan. 1415, 11. März 1416, 14. Mai. 1418 usf. Heute gibt es noch Weinzürle in Jenins. 2. Als bischöfliche Lehensleute zu Flums; s. Urbar B S. 119 im Bischöflichen Archiv. 3. In Vorarlberg und zwar lt. Urbar von 1393 zu Schnifis und heute noch zu Feldkirch. 4. Zu Vaduz; vgl. Ospelt a. a. 0., S. 115.
        

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