— 214 — 103. (Frühestens 1343) Mai 12. Hinscheid des Pfäverser Klosterbruders Albero von Schellen- berg. F. IUI. Idus. Pancracii. Natiuitas beati Yuonis presbiteri et confessoris. Frater Albero de Schellenberg cunctis dilectus obiit. Necrologium Fabariense aus der 1. Hälfte des 14. Jahrhunderts im Klosterarchiv Pfävers im .Stiftsarchiv St. Gallen. Abschriften. Widmer, Transsumpt von 1656, S. 234: «Hermannus de Arbona Abbas et Episcopus. Aibrectus de Scellenberg, administrator.. .» Hermann von Arbon war zu Pfävers Abt von 1331 —1361. Churer Bistumsverweser war er sonst noch nach Leu's Lexikon, was Mayer in seiner Geschichte des Bistums Chur mit Recht übergehen zu müssen glaubt. Nach Fälschungen soll er zu Pfävers einen Vorgänger Hermann von Eschenbach gehabt haben, der 1325 sogar eine Zeit lang Bischof von Chur gewesen sein soll (Vgl. Mayer a. a. 0., L, S. 342). Wohl wegen dieser barocken Angabc haben die Folgenden geglaubt, den Tod Alberos ins Jahr 1329 vorverlegen zu müssen. Suiter, Neo-Necrologium (1696) zum 12. Mai: «obiit Adm. R. D. Adal- bertus de Schellenberg monachus administrator anno 1329». Das Todesjahr 1329 kommt auch in andern barocken Pfäverser Schriften vor. Pfarrarchiv Eschen, Jahrzeitbuch der Pfarrei Eschen, zu 1329. Zur Datierung. Widmer verdient unsere Glaubwürdigkeit, wenn er den- Tod Alberos in die Regierungszeit des Abtes Hermann von Arbon, von 1331 —1361, verlegt, denn dieser Albero ist zweifellos kein anderer als jener, der in der Urkunde vom 25. März 1343 vorkommt. Auch dass dieser, wie er angibt, wohl Administrator war, dürfte zutreffend sein, denn das dürfte gerade der Grund sein, weshalb er 1343 mit der Siegelbewahrung betraut wurde. Sein Tod konnte also frühestens am 12. Mai 1343 erfolgt sein. Literatur. R. Henggeier, Professbuch der Benediktinerabtei Pfävers, S. III. J. B. Büchel, Jahrbuch des Hist. Vereins für das Fürstentum Liechtenstein 1 (1901), S. 181; 7 (1907), S. 55; 17 (1917), S. 28 (zu 1329).
        

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