— 213 — oben gesagten Klosters, Albert von Schellenberg, Eberhard von Fontnas und Johann von Mendelbiiren, alles Konventualen unseres Klosters . . . Original im Archiv des Klosters Pfävers im Stiftsarchiv St. Gallen. Perg. 34.5 X 20 cm. In gotischer Kursive vom damaligen Pfäverser Kloster- schreiber geschrieben. Unten Bug, woran an Pergamentstreifen'die drei Siegel hangen, und zwar: 1. « f S. HERMANNI ABBIS MON (FABARIE)NSIS >. Thronender Abt im Ornat mit Stab in der Rechten und erhobenem Buch in der Linken. Der Abt sitzt en face, sein Oberkörper ist aber leicht nach rechts gekehrt, sodass das im Profil sichtbar werdende Haupt gegen das Buch ge- wendet ist. Zur Rechten des Abtes Mondviertel mit gegen innen gekehrten Hörnern, zur Linken 6-strahliger Stern. Zu Füssen des AbteB Spitzschild mit drei auffliegenden nach rechts gewandten Tauben. Form: Spitzoval, 5,7 X 3,8 cm. 2. « f S' CONUENTUS MONASTERII FABARIEN.» Gekrönte, thronende Ma- donna mit Kind in der Rechten und Lilienszepter in der Linken. Nur das Kind hat einen Heiligenschein. Zur Rechten Stern und zur Linken steigen- des Mondviertel. Form: rund? 3,3 cm. 3. Siegel des Heinricus de Kiselegg. canonicus et custos ecclesie Curiensis. Die Oberfläche ist verwischt. Die Um- schrift kann nicht gelesen werden. Nach rechts schreitende Figur in langem Gewand mit Palmzweig in der Rechten. Form: spitzoval, 4,2 X 2,8 cm. — Rück- seite vom Urkundenschreiber: «Pro sigillo Conuentus fauariensis». Es folgt sein Zeichen: ein dreiteiliges Blatt auf Stiel. Hiemit wollte er den Ort des einschlägigen Siegels kenntlich machen. Abschriften. Suiter, Annales Fabarienses (Cod. Fab. 107 im Stiftsarchiv St. Gallen), S. 374 — 375. Papierblatt «Archiv Pfävers I. 15. e, Regest No. 162, Copia auetore Scher- rero» im Stiftsarchiv St. Gallen. Uebersetzung im Archiv Pfävers im Stiftsarchiv St. Gallen auf Papierblatt des 17. Jahrh. Regist ratura Suiteri B (cod. Fab. 20 im Stiftsarchiv St. Gallen), S. 168 unter «Gots-Hauss Pfävers, lit. DD No. 30». Regest. Wegelin, Regesten der Benedictiner-Abtei Pfävers, n. 162. Anmerkung. Wir haben oben jene Steljen aufgenommen, die di- rekt Albert von Schellenberg und sein Amt angehen. Es heisst, es soll liehst dem Abt noch ein Mönch mit der Siegelbewahrung und dem Siegelschlüssel betraut werden. Zwei weitere Mönche werden für diesen als Ersatz bestimmt. Es unterschreiben der Dekan Heinrich als Dekan, Albert von Schellenberg als Siegelbewahrer und Eberhard von Fontnas und Johann von Menderbüren als Ersatzmänner. Die obige Urkunde fehlt in Büchels Regesten von Schellenberg. 1 mit wagrechtem Strich über n. 2 Die von Kislegg waren mit denen von Schellenberg verwandt. Vgl. Bii* chel, Jahrbuch, 1908, S. 5 ff. Zu Heinrich von Kislegg vgl. Tuor, Reihen- folge der residierenden Domherren in Chur (Chur 1905), S. 58.
        

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