— 180 — 83. Auszug Sargans, 1312, April 17. Johannes von Triesen bezeugt mit andern die Beurkundung Rudolfs II. des Grafen von Werdenberg, dass Elisabeth Bötlin dem Kloster Pfävers zu Walenstadt ein Haus mit Obstgarten legierte. . . . Testes huius rei subscribimus et sunt Inj. . . . Johan- nes cliens de T r i s v n. . . . Original im Archiv des Klosters Pfävers im Stiftsarchiv St. Gallen. Perg. 18,8 resp. 12,1 X 22 cm. Gotische Cursive. Keine Vorlinierung sichtbar. Siegel des Werdenbergers an Pergamentstreifen abhängend. Rund, 6 cm gross. Wappenschild mit Kirchenfahne. » f S' RV"D(olfi' ? co)MITIS DE (W)ER- DE(nberg)«. Auf der Rückseite Contrasiegel. Rund, 3,1 cm. Im Zentrum »F« (= Fridericus). Umschrift: » f S FRIDERIC SCR1BE«. Die Urkunde ist also von Friedrich dem Schreiber des Grafen Rudolf II. von Werdenberg ge- schrieben. — A tergo s. XV: »waleustad pro .domo / uidue et pomerio«. Neu- zeitlich sind die Signaturen: »A° 1312 No. 28 lit. i. No. 12«. (Die Nos. sind ge- strichen.). S. XIX: »D« und »Kasten V. Zelle 24 fasc. F Regesten No. 129 b«. Vorn mit Bleistift: »1312. V. 24. m.«. Regest. Wegelin, Regesten der Abtei Pfävers nr. 129h. 1 »RVD« mit »o« über »V«. Die Grafen Hug, Heinrich und Albrecht, Gebrüder, Grafen von Werdenberg, versprechen für sich und ihren Bruder Heinrich, dass sie, nachdem die Herzoge Friedrich und Leopold von Oester- reich vom Streite gegen sie wegen des Gutes, das sie von den Kindern des Herrn von Frauenberg erkauft haben, zurückgetreten sind, ihrerseits auf alle Ansprache auf Gutenberg und alles, was die Herzoge von den genannten Kindern gekauft haben, verzichten. Wir Hug, Heinrich, Albrecht die Bruedern1 und Gra- fen von Werdenberg2, verjechen und tund kund allen dien die disen Brief lesent oder hörent3 lesen, die nu lebent, oder hienacii künfftig1 sind, wann die Hochgebornen Fürsten1, unsre Gnädige Herren Hertzog F r i d r i c h und Hertzog L ü p o 1 d1 von Oester- rich, von Styr, von dein Krieg, den si bettend gegen uns, umb das Gut, das wir gekoufft habent von des Kinden von Frowen- berg, dem GOtt genade, und das wir jetzo in Nutz und Gewer habent, getretten sind, und davon gelassen habent. gentzlichen, da- 
84. 
Wien, 1314 August 16.
        

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