Herausgeber:
Liechtenstein Politische Schriften
Bandzählung:
11
Erscheinungsjahr:
1985
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000015285/64/
jeweils kurzen Zeit von einigen Wochen in der Ausübung der Hoheits­ rechte zu vertreten. Es handelte sich durchgehend um Generalvoll­ machten. Die für Regierungsakte erforderliche Gegenzeichnung un­ terblieb jedoch. 3. Ein Fall aus früherer Zeit: Die Stellvertretung durch die Fürstinmutter Franziska 1859/60 Vom 14. 3. 1859 bis 9. 11. 1860 führte die Mutter des Fürsten Johann II. als dessen Stellvertreterin die Regierung: Es handelte sich nicht, wie gelegentlich erwähnt,134 um eine Regentschaft. Fürst Johann übertrug die; Stellvertretung an seine Mutter, ebenso beendete er diese durch eine eigene Regierungshandlung. Auch während der Stellver­ tretung griff er, gelegentlich direkt in Regierurigsgeschäfte ein. Der Grund für die Einrichtung dieser Stellvertretung lag darin, dass der erst kurz zuvor volljährig gewordene Fürst noch seine Bildung ver­ vollständigen sollte.135 1M Geiger, Diss. 242. 1SS. Diese Ausführungen stützen sich z. T. auf historische Forschungen von Dr. Peter Geiger, die mir Kabinettsdirektor a. D. Robert Allgäuer freundlicher­ weise mitteilte. 65
        

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