Das «Unterrichts- und Erbau- 
ungsbuch» des deutschen Prá- 
monstratenser Paters Leonhard 
Goffiné (1648-1719) war auch in 
Liechtenstein weit verbreitet. Das 
Hauptwerk des religiösen Volks- 
schriftstellers war die 1690 
erschienene «Hauspostille», die 
in fast alle europäischen Spra- 
chen übersetzt worden ist. 
Dieses Buch wurde lange Zeit 
immer wieder aufgelegt und 
überarbeitet. Die beim Verlag 
Pustet in Regensburg veröffent- 
lichte 31. Auflage des Werkes 
trägt den Titel «Christkatholi- 
sches Unterrichts- und Erbau- 
ungsbuch . . .» Alexander Frick 
berichtet von diesem Buch unter 
dem Titel «Wer kennt noch den 
Goffine?» in einem Artikel im 
Liechtensteiner Volksblatt vom 
10. Februar 1976. 
  
Braut Christi, Gebets- und Betrachtungsbuch für Jung- 
frauen zur kirchlichen und häuslichen Unterhaltung mit 
Gott». Maria Grabher-Meyer erzählt: «Und es fiel ihr 
grad wie zur Beruhigung ein Versehen ein, das sie in 
dem Betrachtungs- und Erbauungsbuch für Jung- 
frauen schon sovielemal gelesen hatte. Das betref- 
fende Buch hatte sie beim Schulaustritt als Andenken 
vom Herrn Pfarrer bekommen und versprechen müs- 
sen, recht fleissig darin zu lesen, weil soviel Wichtiges 
und Lehrreiches für junge Mädchen darin stehe.» 
R. P. GOFFINE, 
weiland Prämonfratenfer-Ordens-Priefter zu Steinfeld, 
driftkatholifdes 
UnterridtS=um Erbauungsbuc 
oder 
kurze Auslegung 
aller fomt- und fejttäglichen Cpijteln und Cvangelien 
Jammt daraus gezogenen 
Gfanbeus- uuó Sittenfeftrem, 
nebft 
einer deutlichen Erklärung der vorzüglichfien Kirchen - Gebräuche, 
ciner Haus = Meß = Andacht, 
fomie den Jebensbefdiveibungen vieler, dem driftfatholifdien Wolke 
liebiwerther Seiligen amd einer Befchreibung des hHeiligew Sandes 
es von 
Georg (Mt „ Bechank und Stadkpfarrer in Abensberg. 
. RE 
Zwei Theile. Mit wielen Bildern in feinem- Bobfehnitfe. 
Einunddreifigite Stereotyp- Auflage, 
  
it Genefimigung des Sodwiindigflen Wildifiden Ordinariats Regensburg. E 
Regensburg, New-York & Cincinnati, 
Papier, Drug und Verlag von Friedrid Pujtet, 
Typography des heil. Apoflolifden Stubles. 
1870. 
Mirbeim bei Anton Sutter. 
  
  
158 
 
        

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