Freund sah. Er war ein begeisterter und harttrainierter Bergsteiger, der 
schon als Jüngling das Matterhorn bestiegen hatte. 
Bei einer schlichten Messfeier und Gedenktafel-Enthüllung im Sep- 
tember 1973 haben die Bergkameraden des verunglückten Freundes ge- 
dacht. 
SIMON BÜRZLE 
verunfallt 1977, stammte aus einer bergbegeisterten Familie aus 
Balzers. Sehr früh schon schloss er sich der Bergrettung an und war in 
dieser Gruppe ein guter und verantwortungsbewusster Helfer. Bei einer 
Bergwanderung zusammen mit seiner Frau und einigen Freunden ver- 
unglückte er am Ochsenkopf. 
In einer Schrift zum 25-jährigen Bestehen der Bergrettung hat HH. 
Hofkaplan Bamert über den Bergtod von Simon geschrieben und ihn 
auf diese Weise unserem Gedenken anempfohlen. 
CORDULA VOGT 
verunglückt am 2. Oktober 1983, schloss sich als 13-jähriges Mäd- 
chen der neugegründeten Alpenvereins-Jugend an. Trotz ihrer Jugend 
war für sie keine Tour zu lang, kein Tag zu heiss und kein Wind zu kalt. 
Begeistert folgte sie ihren Eltern und den JO-Leitern auf die Berge. Für 
Cordula waren Berge nicht Stein, für sie waren sie Gottes Schöpfung. 
Blumen waren nicht leuchtende Gewächse, sondern vollendeter Schmuck 
in Gottes Natur. 
In Begleitung der JO-Kameraden und ihrer Familie machte sie eine 
Tour zum Schwarzhorn mit. Während ihre Kameraden den Weiterweg 
gegen den Grauspitz vorbereiteten, fiel sie über die Felsen der Südseite 
und fand den sofortigen Tod. 
Wir wollen Cordula ein gutes Andenken bewahren. Ein Andenken, 
das begleitet ist von Dankbarkeit, dass wir Cordula haben durften. 
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