Unsere 
verunglückten Bergkameraden 
Felix Vogt 
Bergsteigen ist ein Gleichnis, das alles Menschliche in sich trägt: 
Wagen und Erobern, Suchen und Finden, Freude und Leid. 
Tod in den Bergen — wir alle wissen, dass manchmal kleine Details 
entscheiden. Wir alle haben schon vielleicht einen guten Schutzengel — 
andere nennen es vielleicht Glück oder richtiges Verhalten — gehabt. 
Auch in unserem Verein hat der Tod einige grosse Lücken gerissen. 
Einige unserer treuesten Kameraden haben auf den Bergen ihr junges 
Leben ihrem Schöpfer zurückgegeben. Sie haben uns eine Lehre mit ins 
Leben gegeben. Keiner weiss, wo seine letzte Stunde schlägt, ob er von 
der nächsten Bergtour zurückkehrt. Wir haben uns mit den Gefahren 
auseinanderzusetzen. Unsere Verunglückten waren keine Anfänger und 
auch nicht Alleingänger. Gott rief sie dort, wo sie am glücklichsten 
waren. 
Uns bleibt das Gedenken und der Dank, dass wir diesen Menschen 
in ihrem Leben begegnen durften. 
WALTER BECK 
verunglückte 1963 bei einer Bergtour der Bergrettung am Gross- 
Litzner. Als Sohn des unvergesslichen Oberlehrers David Beck lernte er 
die Berge in früher Jugend kennen. Er arbeitete auch im Vorstand des 
LAV mit und war einer der Besten der Bergrettung. 
In der «Bergheimat» 1964 hat Noldi Frommelt in eindrücklichen 
Worten sein Wesen und seine Liebe zu den Bergen beschrieben und ihm 
für seine Treue gedankt. 
MAGNUS BIEDERMANN 
fand 1972 den Bergsteigertod am Schwarzhorn. Die Dienstfertigkeit 
und die herzliche Art von Magnus waren so überzeugend, dass man in 
diesem jungen Mann schon nach dem ersten Zusammentreffen seinen 
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