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Die Heurath ist fest gestellt auf Anfang Octobris und zwar ich 
verlange sie spätesten dem 6 ten, weilen weiter hinaus der unglück 
lichste Jahrestag des Kayscrs vvr mich einfallet. M." 
Das zweite Billet erscheint wie eine Nachschrift: 
„Weilen heut noch vernommen, daß der Fürst nicht bei 
der Tafel esset und >vir ihin also mehr Ungelegenheit als von 
ihm profitiren könnten, so differire ich die Partie von Ertag 
nach Ostern, wo hoffe, daß alle Jncommoditäten wären hin 
weg sein." 
Der nächstfolgende Brief vom 20. September 1760 ist 
dem Fürsten schon auf die Reise nachgeschickt und eine Antwort auf 
seinen Reisebericht. 
„Mon cousin! 
Avec beaucoup de plaisir j’ai reçue votre lettre du 
17. sur l’heureuse arrivé à hala *). C’est la plus grande 
journée de faite et les chemins ne peuvent se gâter si 
facilement dans les montagnes. J’ai apris avec bien du 
plaisir, que votre santé est à l’epreuve de tout les fatigues 
et ceremonies. Je ne saurois assez vous exprimer ma 
reconnaissance et satisfaction sur l’issue de cette grande 
et interessante comission, que vous avez finis avec tant 
de dignité et contentement. J’atens avec la derniere im 
patience que vous nous remtez le trésor que vous avez 
en garde, et je n’aurois pas moins de plaisir de vous 
revoir et pouvoir vous marquer, combien je suis toujours 
votre bien affectionnée ,, . ,, 
Marie Iherese.“ 
Ein folgendes Billet vom Februar des Jahres 1761, 
welches sich auf die Vermählung des Fürsten Karl Liechtenstein 
mit der Prinzessin Oettingen, der späteren Freundin Kaiser 
Josephs, bezieht, ist nicht minder voll Liebenswürdigkeit: 
>) Ala in Tirol.
        

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