Herausgeber:
Liechtenstein Politische Schriften
Bandzählung:
10
Erscheinungsjahr:
1984
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000012263/203/
4. Finanzieller Beitrag Liechtensteins In absoluten Zahlen gemessen ist der liechtensteinische Beitrag an den Europarat gering. Er beträgt etwas über 100 000 SFr. im Jahr, was 0,12% des Budgets des Europarates ausmacht. Relativ, pro Kopf der Bevölkerung gemessen, ist aber der liechtensteinische Bei­ trag mit Abstand der grösste und übertrifft die anderen um ein Viel­ faches.35 Neben dem obligatorischen Mitgliedsbeitrag gibt unser Land immer wieder Sonderbeiträge für spezielle Zwecke oder für Institutionen, die mit dem Europarat verbunden sind.36 5. Andere Formen der Mitarbeit Neben der Mitarbeit in den statutarischen Gremien der Organisation nimmt die liechtensteinische Mitarbeit auch verschiedene andere Formen an, die hier nicht alle erläutert werden können. Einige wei­ tere Beispiele seien gegeben: a) Besuche und Tagungen in Liechtenstein Die Fürstliche Regierung lädt immer wieder hohe Vertreter des Europarates (Generalsekretär, Präsident der Parlamentarischen Ver­ sammlung usw.) nach Liechtenstein ein. Den Besuchern wird so die Gelegenheit gegeben, Liechtenstein kennenzulernen und Fragen von gemeinsamem Interesse mit unseren Politikern zu diskutieren. Neben den höchsten Vertretern suchen auch immer wieder Experten der Organisation unser Land auf, sei es um Informationen vor Ort zu erhalten, oder sei es im Rahmen von Seminarien. b) Sonderveranstaltungen An verschiedenen Sonderveranstaltungen des Europarates, wie Aus­ stellungen, Wettbewerbe, Begegnungen usw. hat Liechtenstein in 35 Liechtenstein zahlt ca. 4 SFr. pro Kopf der Bevölkerung pro Jahr, alle anderen Mitgliedsländer zahlen weniger als 0,5 SFr. pro Kopf der Bevölkerung. 39 Liechtenstein zahlt z. B. einen jährlichen Beitrag an das Menschenrechtsinstitut in Strassburg und hat mehrmals die Kunsthandwerkschule des Europarates «Pro Venetia Viva» mit Spenden unterstützt. 213
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.