Thöny.' Das stimmt auch, ob er dan^ ^beider Ver 
handlung direkt mit dem Herrn geredet hat oder nicht, 
weiß ' ich nicht. - Im Hause wär et dabei und wegen 
der Sache von der Bürgschaft habe ich'mit ihm geredet, 
Staatsanwalt: Wie lange - haben Sie gesprochen 
mit Dr. Rasche. : 
Thöny: Er ging mit mir noch »ins Büro. In sei 
nem Beisein habe ich die Bürgschaftsurkunde geschrie 
ben. 
Staatsanwalt: Wie lange haben/Sie mit ihin im 
Easthäuse gesprochen? ' . 
Thöny: Vielleicht eine halbe Stunde. 
Staatsanwalt: Es ist vom Barmer Bankverein eine 
Zahlung bestätigt worden,- da heiht es: Wir bestätigen 
Ihnen den Empfang.der uns durch verschiedene Bank 
stellen überwiesenen Beträge. Wieso kames, daß da 
mals durch verschiedene Bankstellen überwiesen, wurde. 
Thöny:: Wie früher schon erwähnt, ist das der 
Betrag,.wo Walser von Bukarest .... 
Staatsanwalt: Das war der erste, der zweite? 
Thöny: Das.war der erste, das sind.die 18,000. 
Staatsanwalt: Und die 26,000 Franken. 
Thöny: Es wären.26,000 gewesen, sind aber nur 
21,000' bezahlt worden. 
Staatsanwalt: Das ist das zweite. 
Staatsanwalt: Wer hat diese Gelder gezahlt oder 
wie sind' sie bezahlt .worden'? 
Thöny: Aus dem Diskonterlös der Bussebank. 
Staatsanwalt: Warum schreibt der Barmer Bank' 
verein in diesem Falle an uns: ».Durch verschiedene 
Bankstellen überwiesen." 
Thöny: Das muh ein Irrtum sein, bei den.21.,000'. 
Das wird wohl der Posten von 18,000 Franken betref 
fen, die. im Jahre 1927 bezahlt wurden.. 
Staatsanwalt: Und wenn es dort wäre, was wäre 
dann, warum heiht es dort, auf verschiedene Bankstel 
len überwiesen? 
Thöny: Die Bank hat das Geld überwiesen, von 
Bukarest in die Schweiz an eine Kreditanstalt, wo 
wir kein Konto hätten und hätte Auftrag gegeben, wei 
ter zu vergüten. ^Diese Bank hat eS vielleicht lieber 
an eine andere gegeben, vielleicht auch mit dem Bar 
mer Bankverein in Verbindung. gestellt. 
Staatsanwalt: Nein, das wissen Sie ganz genau, 
dah man das banktechnisch nie so macht, das wissen 
Sie ganz sicher. Wenn der Barmer Bankverein schreibt 
durch verschiedene Bankstellen, dann ist ihm ein Wert 
von der, ein Wert von ber. ein Teil des Wer 
tes, z. B. wenn es in .der-Schweiz geschehen ist, von 
der Kantonalbank Buchs auf das Konto vergütet wür 
den, von der Kantonalbank Wels ein - Teilbetrag, von 
einer' Rheintalerbank ein Teilbetrag, das Ganze alles 
an dieselbe Stelle zur Gutschrift für die Landesbank. 
Tann hat der Barmer Bankverein das gar nicht ge 
tan. 
Thöny: Der Bei.rag war bei der Kreditanstalt oder 
dein: Bankverein Zürich oder einer Anstalt, wo„die.Spar 
kassa kein Konto hat. Von dort ist der ganze Betrag an 
-den Barmer Bankverein vergütet worden und der muh 
es an eine andere Bank gegeben haben. 
Staatsanwalt: Tann ist es ganz falsch geschrieben 
vom Warmer Bankverein. 
Staatsanwalt: Bei der Angelegenheit Zwicky habe 
ich bereits schon vorher die Frage gestellt und dort 
gesagt, dah 2500 Fr., die in der. Anklage gär 'Nicht be 
sonders genannt, sind, an Zwicky Noch^gezahlt wurden 
gelegentlich der . Prolongation * als Vergütung für die 
Prolongation. Ist das Ihnen erinnerlich? . 
Thöny: (antwortet nicht). 
Staatsanwalt: Aus den Zeugenaussagen geht das 
ganz genau hervor. 
Staatsanwalt: Wann erfuhren Sie' das' erste Mal, 
zum weiteren übergehend, von Wolfzennen? 
Thöny: Ueberhaupt erfahren? Meinen Sie von 
der geschäftlichen Transaktion? ' 
Thöny: Es hat früher schon geheißen,' datz es wie 
der zur Versteigerung kommen 
Staatsanwalt: Warum wollte es jetzt Walser, bezw. 
Brugger unter ihrer Beihilfe, erwerben?- 
Thöny: Weil Brugger. das Gut auch erworben 
hätte. 
Staatsanwalt: Sie haben früher einmal angegeben, 
vielleicht erinnern Sie sich noch daran: Weil Wal 
ser für alle Fälle wenn ' er bei Brugger sollte nicht 
gedeckt werden, sich noch irgend ^ eine Sicherheit schaffen 
wollte. Darum sei das Gut verkauft Wörden;. ' 
Thöny: Nein, das habe ich nicht angegeben. 
Staatsanwalt: Wir. werden 'es dann- schon hören. 
Sie haben sich auf den Standpunkt gestellt, dah. Wal 
ser ein Interesse daran, gehabt habe, dah Brugger -das 
Gut. Wolfzennen. erwerbe weil wenn er/mit Brugger sich 
zerstritt, er auck seinem Geschäfte keine Deckung mehr 
hätte, irgend etwas noch Greifbares bei Brugger fand. 
Das war im Jahr 1928, die Wolfzennengeschichte, der 
Verkauf. Aus diesem Gedanken heraus. erwuchs die 
Idee, sich allenfalls dort eine Sicherung zu schaffen. 
So war früher angegeben worden. Walser ist Ende 
1927 aus Rumänien zurückgekehrt,' hat dort das Ge 
schäft Walser und Brugger angefangen, hat mit Brug 
ger abgerechnet und hat ihm, Sicherheiten.bieten wol 
len für die Abtretung seiner Rechte auf Wolfzennen. 
.Weder: In der Folge hätte Brugger die Mög 
lichkeit gehabt, Wolfzennen, zu verkaufen. 
Thöny: Der Preis schien aber dem Walser nicht 
genügend, weil er nicht', gedeckt. gewesen wäre. , 
Staatsanwalt: Wie. meine. Erhebungen lauten,/ ist 
der Wert mehr als hoch genug. Bei Carbone haben 
Sie angegeben, er wäre hier. Beck hat angegeben, dah 
man den Carbone in ganz unmihoerständlicher Weise 
über die ganzen Verhältnisse, aufgeklärt hat. Ist: Ihnen 
von dieser Besprechung mit Carbone, vorausgesetzt, dah 
sie stattgefunden hat, etwas bekannt? 
Thöny: Dah . Beck, Carbone, Millner und icht mit 
einander gesprochen haben, habe ich auch gesagt.' 
Staatsanwalt:. Ist auch etwas gesprochen wor 
den von einer Jllegimität der Wechselbegebung? - 
Thöny-. iMan ,!hat von. .Kompetenzen des Verwal-« ■ 
tungsrates geredet, dah sie beschränkt. seien. Denn. Je 
mand. habe zum.Ausdruck., gebracht,' sie. dürfen, das Ee-> 
setz nicht zeigen wegen der Unterzeichnung?..Aber, wer, 
kann ich nicht sagen. . . /' 
Staatsanwalt: Ist dort auch etwas. geredet wor» 
den-'davon, dah-Wechsel nicht in der^ Nähe von Liech, 
tenstein platziert werden dürfen? -
        

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