Quellensammlung 
  
d) bei Bewachungs- und Pförtnerarbeit sowie bei Arbeiten, die der ersten 
Hilfeleistung bei Unfällen und Erkrankungen und der Versorgung von 
Tieren dienen, 
e) bei Vorbereitungs- und Ergänzungsarbeiten gemäß Art. 65 f£., 
f) bei Arbeiten zur Aufnahme einer gesetzlich vorgeschriebenen Inventur 
an einem Sonntag, 
g) in Kino- und Theaterbetrieben. 
Auf Grund des vorstehenden Absatzes dürfen nur Arbeiten ausgeführt 
werden, die am Sonntag nicht unterlassen oder die nicht auf einen Werk- 
tag verlegt werden können. Die Arbeitszeit darf, ausgenommen die Fälle 
a, b, und d, acht Stunden nicht überschreiten. 
Jugendliche bis zu 18 Jahren dürfen zur Sonntagsarbeit nicht verwendet 
wetden, ausgenommen Arbeit nach Art. 109 ff. 
Art. 79 Die Vorschriften über die Sonntagsruhe gelten auch für die Familien- 
betriebe. 
Aktenzeichen: LGBL. 1946 Nr. 4; ausgegeben am 25. Januar 1946. 
Bemerkungen: In. Kraft. 
1947 November 6. 98 
Gesetz betreffend die Abänderung des Schulgesetzes vom 9. November 1929 
LGBI. No. 13 
Dem nachfolgenden vom Landtage in seiner Sitzung vom 25. September 1947 
gefaßten Beschlusse erteile Ich Meine Zustimmung: 
Art. 1 Art. 74 zweiter Absatz des Schulgesetzes vom 29. November 1929, LGBl. 
No. 13 erhält folgende Fassung: 
«Die Verpflichtung zum Besuche der Christenlehre besteht vom Austritt 
aus der Alltagsschule während zwei Jahren. Die Schüler anderer Unter- 
richtsanstalten werden mit dem ihrem Alter entsprechenden Jahrgang 
aus der Christenlehte entlassen.» 
Art. 2 Das Gesetz vom 28. Januar 1942, LGBI. No. 3, ist mit dem Inkrafttreten 
dieses Gesetzes aufgehoben. 
Art. 3 Dieses Gesetz wird als nicht dringlich erklärt und tritt mit dem Tage seiner 
Kundmachung in Kraft. 
Aktenzeichen: LGBI. 1947 Nr. 49; ausgegeben am 11. November 1947. 
Bemerkungen: In Kraft. 
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