Quellensammlung 
  
2. Dieses Verzeichnis ist von Zeit zu Zeit zu überprüfen und soweit er- 
forderlich richtig zu stellen. 
3. Die Aufnahme hat besonders die im öffentlichen Eigentume stehenden 
Denkmäler zu umfassen, kann aber auch auf alle oder einzelne im priva- 
ten Besitze stehenden Denkmäler ausgedehnt werden. 
4. Besondere Sorgfalt ist auf die Aufnahme kirchlicher Denkmäler zu 
verwenden. Dieser Aufnahme ist ein Vertreter der kirchlichen Behörde 
beizuziehen. 
Art. 5 Jede Veränderung, Veräußerung oder Beseitigung von Denkmälern be- 
darf der ausdrücklichen Zustimmung der fürstlichen Regierung. Diese 
Bestimmung findet in besonderem Maße Anwendung auf Denkmäler in 
kirchlichem Eigentume. 
Aktenzeichen: LGBl. 1944 Nr. 4; ausgegeben am 6. März 1944. 
Bemerkungen: In. Kraft. 
1944 Juli 10. 95 
Verordnung der fürstlichen Regierung über den Betrieb 
von Leihbibliotheken 
(Auszug) 
Art. 1 Der Betrieb von Leihbibliotheken darf nur eröffnet und weitergeführt 
werden mit besonderer Konzession der fürstlichen Regierung. Unter Leih- 
bibliotheken sind im Sinne dieser Verordnung Büchersammlungen zu vet- 
stehen, die gegen Entgeld oder auch ohne Entgeld Bücher aus ihrem 
Besitz zum zeitweiligen Gebrauche abgeben (ausleihen). 
Art. 2 Die Regietung kontrolliert im Interesse der öffentlichen Sittlichkeit und 
Ordnung entweder selbst oder durch eine besondere Kommission die 
für diesen Zweck aufzulegenden Bücher. Die von der Regierung oder der 
entsprechenden Kommission als der öffentlichen Sittlichkeit und Ordnung 
schädlich bezeichneten Bücher dürfen in solchen Bibliotheken nicht auf- 
genommen und müssen, sofern vorhanden, entfernt werden. 
Art. 3 Der in Art. 2 aufgestellten Kontrolle sind nicht unterstellt: Pfarrerbiblio- 
theken unter Leitung eines Pfarrgeistlichen, Schulbibliotheken unter 
besonderer Schulleitung, die amtliche Lehrerbibliothek, sowie die Biblio- 
thek des Historischen Vereins. 
Aktenzeichen: LGBl. 1944 Nr. 15; ausgegeben am 21. Juli 1944. 
Bemerkungen: In Kraft. 
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